Guido Beermann (l)und  Berlins Mobilitätsenatorin Bettina Jarasch bei der Pressekonferenz vom VBB.
Guido Beermann (l)und Berlins Mobilitätsenatorin Bettina Jarasch bei der Pressekonferenz vom VBB. Foto: Jörg Carstensen/dpa

Berlin (dpa) – Die Verkehrsminister von Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt erwarten mit dem Fahrplanwechsel am Sonntag eine deutliche Angebotsverbesserung im öffentlichen Schienennahverkehr zwischen Elbe und Spree. «Wir werden die größte Fahrplanausweitung erleben, die es in der Geschichte Brandenburgs je gegeben hat», sagte Brandenburgs Verkehrsminister Guido Beermann (CDU) am Montag in Berlin. Das Angebot im Netz Elbe-Spree werde um 30 Prozent erhöht. «Wir hier in den östlichen Bundesländern, wir leisten wirklich unseren Anteil an dem, was sich auch der Bund vorgenommen hat, nämlich bis 2030 die Fahrgastzahlen, den Zugverkehr zu verdoppeln», sagte seine Berliner Amtskollegin Bettina Jarasch (Grüne).

Auf dem Netz Elbe-Spree fahren ab Sonntag auf zahlreichen Strecken in Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt deutlich mehr Züge in dichterem Takt. Zwischen Berlin und Cottbus entsteht laut der Deutschen Bahn ein 30-Minuten-Takt. Auch in Sachen Ausstattung etwa mit Steckdosen, Wlan und Mobilfunkempfang wurden Verbesserungen angekündigt.

Sachsen-Anhalts Infrastrukturministerin Lydia Hüskens betonte zu erwartende Qualitätsverbesserung auf der Fahrt etwa zwischen Berlin und Magdeburg – danach fragten Pendler auch immer wieder konkret. «Wir brauchen ein Angebot, was von Menschen auf dem Weg zur Arbeit und zurück, aber auch in der Freizeit genutzt wird», sagte die FDP-Politikerin.

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