Blick auf den Checkpoint Charlie.
Mehr Platz, weniger Verkehr: Der Checkpoint Charlie soll Besucherfreundlicher werden. Bild: IMAGO/Panthermedia

Am 24. Januar endete das städtebauliche Dialogverfahren zum Bildungs- und Erinnerungsort Checkpoint Charlie. Er soll in Zukunft verstärkt zum Bildungs- und Erinnerungsort werden. Auch eine Verkehrsberuhigung ist geplant.

„Wir haben mit diesen Leitlinien die gestalterischen Parameter für einen sehr bedeutenden und weltweit bekannten Raum geschaffen, welcher der einmaligen Geschichte des Grenzübergangs Checkpoint Charlie und seiner künftigen Rolle als Bildungs- und Erinnerungsort gerecht werden kann“, sagte Senatsbaudirektorin Prof. Petra Kahlfeldt nach Ende des Dialogverfahrens.

Demnach hätten sich die Themenschwerpunkte: Umbau zum Bildungs- und Erinnerungsort, Städtebau und Freiraum, Einbeziehung der umliegenden Neubaufassaden, Denkmalschutz und Verkehr, herauskristallisiert. Der Staatssekretär für Kultur Dr. Torsten Wöhlert sagte dazu: „Mit dem Abschluss des städtebaulichen Dialogverfahrens haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht. Die Leitlinien und die damit aufgezeigten städtebaulichen Möglichkeiten für den Ort bieten die Basis, um in einen kulturfachlichen Dialog für ein Konzept und die zukünftige Gestaltung des Bildungs- und Erinnerungsortes zu treten.“

Zimmerstraße wird Fahrradstraße

Der Checkpoint Charlie soll nun vermehrt zum entspannten Erinnerungsort werden, eine Verkehrsberuhigung rund um den Platz, die für mehr Sicherheit für Fußgänger sorgen soll, wurde bereits festgelegt. Die Leere als besondere Charakteristik des Ortes sollt weiterentwickelt werden, aber auch einer zukunftsgerechten und klimaangepassten Planung gerecht sein. Dazu gehört demnach auch der Umbau der Zimmerstraße zur Fahrradstraße sowie das Umlenken von Reise- und Sightseeing-Bussen.

Text: red

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