Ein Zug der U1 auf der Oberbaumbrücke zwischen Friedrichshain und Kreuzberg. Bild: IMAGO/Hohlfeld
Ein Zug der U1 auf der Oberbaumbrücke zwischen Friedrichshain und Kreuzberg. Bild: IMAGO/Hohlfeld

Auf Fahrgäste der Berliner U-Bahn kommt eine weitere Nervenprobe zu.

Ab dem 30. Januar fahren zwischen den Bahnhöfen Warschauer Straße in Friedrichshain und Kottbusser Tor in Kreuzberg keine U-Bahnen mehr. Betroffen sind die Linien U1 und U3. Das berichtet die „Berliner Zeitung“ unter Berufung auf die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Über die Dauer und die Grunde der Streckensperrung wurde zunächst nichts bekannt.

Auf mehreren Abschnitten des Schienennetzes im Stadtzentrum ruht der Bahnbetrieb bereits. Wegen Schäden am U-Bahn-Tunnel verkehrt die U2 zwischen Klosterstraße und Senefelder Platz nur im Pendelbetrieb. Ein Ende der Einschränkungen ist nicht abzusehen.

„Tunnel der U2 ist sanierungsfähig“

Die U2 ist am 25. Januar Thema eines Spitzengesprächs beim Senat. Der abgesackte Tunnel sei angeblich doch noch sanierungsfähig, so die BVG laut dem Zeitungsbericht.

Auch der Nord-Süd-Tunnel der S-Bahn ist dieser Tage gesperrt. Bis zum Abend des 17. Februar wird die stark beanspruchte Strecke saniert. Fahrgäste müssen auf Ersatzbusse umsteigen. Betroffen sind die Linien S1, S2, S25 und S26.

Text: red/nm

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