Die Aktion soll Bedürftigen helfen und auf soziale Not aufmerksam machen. Bild: IMAGO/Panthermedia
Die Aktion soll Bedürftigen helfen und auf soziale Not aufmerksam machen. Bild: IMAGO/Panthermedia

Jeder verdient eine warme Mahlzeit: In Berlin ist die Aktion „Suppe auf Achse“ gestartet. Bis zum 3. Februar ist der Suppenbus für Bedürftige in verschiedenen Kiezen unterwegs.

Zwei Wochen lang, immer montags bis freitags, ist der Imbisswagen für „Suppe auf Achse“ in Berlin im Einsatz: stets an Orten, wo bedürftige Menschen anzutreffen sind, immer bestückt mit einer heißen Suppe und immer auf Augenhöhe, wie die Initiatoren wissen lassen. Zu ihnen zählen mehrere Berliner Shoppingmalls.

Ziel der Aktion sei es zu helfen und Aufmerksamkeit zu schaffen in einer Zeit,
in der es noch einmal richtig kalt wird und niemand mehr die Situation derer im Auge habe, die auf Berlins Straßen leben und schlafen. In allen Bezirken gebe es große Unterstützung seitens der Politik. 

Am 23. Januar startete die Aktion mit dem Team des Forums Steglitz
und der Bezirksbürgermeisterin von Steglitz-Zehlendorf, Maren Schellenberg Grüne), am
Hermann-Ehlers-Platz.

Die zweite Station ist Spandau. Am 25. Januar, von 17 bis 19 Uhr, findet die Suppenausgabe mit dem Team der Spandau Arcaden erneut an der Klosterstraße, nahe dem Bahnhofsausgang Richtung Spandau Arcaden, statt. Am Vortag hatte Bezirksbürgermeisterin Carola Brückner (SPD) die Aktion begleitet.

Für das Team der Spandau Arcaden sei es wichtig zu zeigen, dass
Spandau zusammenhält, wenn die Zeiten hart sind. Dazu Oliver Heuchert, der Centermanager der Spandau Arcaden: „Wir helfen, wo wir können. Mal beim Sanieren von Spielplätzen oder diesmal eben mit heißer Suppe.“ Am 25. Januar werde auch die AWO mit
ihrer Aktion ‚Kiezwärme‘ am gleichen Ort und zur gleichen Zeit heiße Erbsensuppe verteilen.

Dies sind die weiteren Stationen der Aktion „Suppe auf Achse“:

 

Charlottenburg-Wilmersdorf

Am 26. Januar, 17 bis 19 Uhr, mit dem Team der Shoppingmall WILMA und Bezirksbürgermeisterin Kirstin Bauch (Grüne) am Ausgang des S-Bahnhofs Charlottenburg am Stuttgarter Platz.

Am 27. Januar, 14 bis 16 Uhr, mit dem Team der WILMA in der Bahnhofsmission am Bahnhof Zoologischer Garten.

 

Neukölln

30. und 31. Januar, 17 bis 19 Uhr, mit dem Team der Gropius Passagen und Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) am Bat-Yam-Platz in der Gropiusstadt (vor dem MANNA der Malteser ) 12353 Berlin.

3. Februar, 11.45 bis 13.45 Uhr, mit dem Team der Neukölln Arcaden und Bezirksstadtrat Falko Liecke (CDU) und Martin Hikel, bei KUBUS gemeinnützige Gesellschaft für soziale Arbeit mbH, Teupitzer Straße 39.

 

Pankow

1. Februar, 17 bis 19 Uhr, mit dem Team der Schönhauser Allee Arcaden und der Stellvertretenden Bezirksbürgermeisterin Cordelia Koch (Grüne) vor der Friedenskirche der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Niederschönhausen, Ossietzkyplatz, direkt vor der Kirche.

 

Prenzlauer Berg

2. Februar, 15.30 bis 18 Uhr, mit dem Team der Schönhauser Allee Arcaden und der Abgeordneten Julia Schneider (Grüne), bei der Heilsamee, Kuglerstraße 11.

 

Gekocht wird täglich frisch in den Küchen der Center oder bei Gastromietern, wird mitgeteilt.  In Thermobehältern wird die fertige Suppe zu einem eigens für die Aktion angemieteten Imbisswagen gebracht und dann an Bedürftige ausgegeben.

„Wenn es gelingt, mit ,Suppe auf Achse‘ dazu zu animieren, auch immer an die zu denken, denen es aktuell schlechter geht als anderen, kann eine warme Suppe wirklich gegen Armut und Unsichtbarkeit helfen“, so die Initiatoren. 

Weitere Informationen zur Aktion gibt es hier.

Text: red

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