Ein Mitglied der Feuerwehr spritzt aus einem Schlauch mit Wasser.
Ein Mitglied der Feuerwehr spritzt aus einem Schlauch mit Wasser. Foto: David Inderlied/dpa/Symbolbild

Cottbus(dpa/bb) – In einer Cottbuser Sozialunterkunft hat es am Montagabend gebrannt – ein Bewohner steht unter Verdacht der schweren Brandstiftung. Ein 39-jähriger Mitarbeiter der Einrichtung wurde beim Versuch, das Feuer zu löschen verletzt, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Der 46-jährige Bewohner der in Brand geratenen Wohnung sei beim Eintreffen der Einsatzkräfte nicht vor Ort gewesen. Wenig später hätten ihn die Beamten dann stark alkoholisiert gefunden. Der Mann stehe unter dem dringenden Tatverdacht der schweren Brandstiftung, so der Sprecher. Nun ermittelt die Kriminalpolizei. Die Staatsanwaltschaft wird darüber entscheiden, ob der Mann weiter in Haft bleibt.

Die Wohnung ist nicht mehr bewohnbar. Nach Angaben des Sprechers hat der Brand einen Schaden von rund 30.000 Euro verursacht. Die Feuerwehr brachte den Brand schnell unter Kontrolle – eine Evakuierung des gesamten Gebäudes war nicht nötig.

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