Frau wird Hörgerät eingesetzt.
Die neuesten und ausgefeilten Hinter-dem-Ohr-Geräte sind bei nahezu allen Arten von Hörverlust geeignet. Bild: djd-k/audibene

Schwerhörigkeit ist kein Luxusproblem. Nicht jedes Hörgerät bringt die richtige Leistung.

Schwerhörigkeit ist kein Luxusproblem. Sie erschwert die Kommunikation und belastet dadurch vor allem zwischenmenschliche Beziehungen oft stark. Denn kann man die anderen schlecht verstehen, führt das schnell zu Missverständnissen, Frust und Stress.

Und ein nachlassendes Gehör ist keine Seltenheit – laut dem Deutschem Ärzteblatt liegt die Häufigkeit von behandlungsbedürftigem Hörverlust hierzulande bei etwa 19 Prozent. Glücklicherweise kann man das Problem mithilfe von modernen Hörgeräten gut in den Griff bekommen. Allerdings sollten Betroffene sich gründlich informieren, damit sie auch die passende Technik nutzen können.

„Hinter dem Ohr“ bietet mehr Vorteile

So sind In-dem-Ohr-Geräte (IdO) zwar kleiner und nahezu unsichtbar, jedoch in der Regel nur bei leichterem Hörverlust empfehlenswert. Zudem hängt die Einsatzmöglichkeit stark von der Form und Größe des Gehörgangs ab. Dagegen sind Hinter-dem-Ohr-Geräte (HdO) ein wenig größer – aber dennoch diskret und unauffällig. Sie eignen sich für nahezu alle Arten von Schwerhörigkeit, weshalb sich 90 Prozent der Träger für ein solches Modell entscheiden.

Die HdO-Geräte werden hinter der Ohrmuschel getragen und sind über einen Schallschlauch mit einem individuell angefertigten Ohrstück verbunden, das kurz vor dem Trommelfell sitzt. Aufschluss über die eigenen Bedürfnisse gibt ein unverbindliches und kostenloses Beratungsgespräch am Telefon – eine Nummer findet sich unter www.audibene.de.

Zum Telefonieren und Musikhören nutzen

Eine spezielle Form dieser Technik sind RIC-Geräte (receiver in the canal) – hier wird das verstärkte Signal durch ein haarfeines, kaum sichtbares Kabel in den „Hörer“ geleitet. Der wiederum sitzt im Gehörgang, also außerhalb des Hörgerätegehäuses. RIC-Geräte sind die dezenteste Art der HdO-Versorgung und zeichnen sich durch höchsten Tragekomfort und stärkste Leistungsfähigkeit aus.

Wer unter Hörverlust leidet, kann sich beispielsweise bei einem der bundesweit über 1.300 audibene Partner-Akustiker diese und weitere Modelle kostenfrei anpassen lassen und sie im Alltag testen. Moderne Hörgeräte bieten zudem viele Zusatzfunktionen. So lassen sie sich mit dem Smartphone verbinden, das dann auch als Fernbedienung fungiert. Sie können auch als Freisprechanlage im Auto genutzt und zum Hören von Podcasts oder Musik eingesetzt werden.

Quelle: djd

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