Bezirksbürgermeisterin Maren Schellenberg und Volkmar Lübke von der Steuerungsgruppe der Fairtrade Town Berlin. Bild: Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf
Bezirksbürgermeisterin Maren Schellenberg und Volkmar Lübke von der Steuerungsgruppe der Fairtrade Town Berlin. Bild: Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf

Engagiert in Sachen Nachhaltigkeit: Steglitz-Zehlendorf kann sich auch weiterhin „Fairtrade-Bezirk“ nennen.

Die Auszeichnung wurde erstmals im Jahr 2018 durch den Fairtrade Deutschland e.V. verliehen und Ende des Jahres 2022 zum zweiten Mal bestätigt. Für die kommenden zwei Jahre plane der Bezirk weitere Maßnahmen, um den Fairen Handel in seinem Einflussbereich zu unterstützen, heißt es aus der Verwaltung.

Bezirksbürgermeisterin Maren Schellenberg freut sich über die Verlängerung des Titels:
„Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des Fairen Handels in Steglitz-Zehlendorf“, sagte die Grünen-Politikerin laut einer Mitteilung.

Internationales Netzwerk

„Lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen“, so Schellenberg. „Ich bin stolz, dass Steglitz-Zehlendorf dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört. Wir setzen uns weiterhin mit viel Elan dafür ein, den Fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“

Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf erfülle weiterhin die fünf Kriterien, die alle zwei Jahre zum Erhalt des Titels belegt werden müssen. Dazu gehören unter anderem das Engagement der Bezirksverordnetenversammlung, die Arbeit einer koordinierenden Steuerungsgruppe, das Angebot fair gehandelter Produkte in Geschäften und gastronomischen Betrieben sowie eine Anzahl von Kirchengemeinden, Schulen und Vereine, die in ihrem Arbeitsbereich den Fairen Handel fördern.

Globale Ziele

Die Fairtrade-Towns Kampagne bietet dem Bezirk Steglitz-Zehlendorf auch konkrete Handlungsoptionen zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nation.

Volkmar Lübke weist als Sprecher der Steuerungsgruppe darauf hin, dass die Arbeit der letzten zwei Jahre natürlich häufig durch Corona-bedingte Beschränkungen gebremst wurde.

Neue Initiativen

„Nun hoffen wir aber wieder auf ein breiteres Spektrum an Aktionsmöglichkeiten“, so Lübke. „Auch ein partieller personeller Wechsel in der Steuerungsgruppe kann dazu beitragen, dass wir uns in den kommenden zwei Jahren mit neuen Initiativen an die Arbeit machen werden. Dazu sind auch weitere interessierte Personen und Organisationen herzlich eingeladen.“

Steglitz-Zehlendorf ist Teil des internationalen Netzwerks von Fairtrade-Towns. In Deutschland tragen mehr als 800 Kommunen diesen Titel. Weitere Informationen zur Fairtrade-Towns Kampagne gibt es online.

Text: red

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