Die Garage ist ein stark beanspruchter Raum, auch der Boden muss so einiges aushalten. Bild: djd-k/ADLER-Werk
Die Garage ist ein stark beanspruchter Raum, auch der Boden muss so einiges aushalten. Bild: djd-k/ADLER-Werk

Für eine strapazierfähige Oberfläche in der Garage muss der Beschichtungsaufbau stimmen. Wir geben Tipps für perfektes Gelingen beim Streichen.

Ein Garagenboden wird durch ständiges Ein- und Ausfahren von Autos und Fahrrädern, durch Nässe, Ölablagerungen oder Streusalz oftmals stark belastet. Umso wichtiger ist der Beschichtungsaufbau. Denn er verhindert, dass Flüssigkeiten wie Benzin und Motoröl in den Betonboden und das darunter liegende Erdreich eindringen. Außerdem ist die Oberfläche damit gegen Reifenabdrücke und Streusalz geschützt. So gelingt der Aufbau:

1. Untergrund prüfen

Experten empfehlen, den Betonboden vor der Beschichtung abzuschleifen. Um herauszufinden, wie gut der Oberflächenzustand ist, ritzt man mit einem Spachtel einige Male in den Boden. Wenn die oberste Schicht an keiner Stelle abplatzt, ist die Oberfläche in einem guten, tragfähigen Zustand. Danach wird die Saugfähigkeit des Bodens getestet. Im Idealfall saugt der Beton zwar etwas, aber nicht zu viel. Idealerweise erfolgt der Aufbau bei warmem, trockenem Wetter und Raumtemperaturen zwischen 15 und 25 Grad Celsius, die Luftfeuchtigkeit sollte unter 60 Prozent liegen.

2. Vorarbeiten

Nach Entfernung loser Schmutzreste und Blätter mit dem Besen kommt die Schleif- beziehungsweise Fräsmaschine zum Einsatz. Über die gesamte Fläche werden lose Estrichteile oder Sinterschichten entfernt, welche die Haftung der Beschichtung beeinträchtigen könnten. Nach sorgfältigem Schliff kann die Grundierung gut in den Untergrund einziehen. Mit dem Staubsauger wird restlicher Schmutz und Schleifstaub entfernt.

3. Grundierung

Für die Grundierung kann man etwa den farblosen 2K-Beton-Primer von Adler verwenden, Infos und Bezugsmöglichkeiten gibt es unter www.adler-lacke.com. Er zeichnet sich durch eine hohe Haftfestigkeit aus, ist rissüberbrückend und sorgt für eine lange Haltbarkeit der Beschichtung. Aufgrund der kurzen Tropfzeit von etwa 20 Minuten sollte man hier zügig arbeiten. Zu Beginn werden die Ränder und Ecken der Garage gestrichen, anschließend geht es mit Stiel und Rolle über die restliche Fläche. Nach der Grundierung die Beschichtung über Nacht gut durchtrocknen lassen.

4. Anstrich

Am nächsten Tag wird die erste Schicht der 2K-Epoxi-Beschichtung im gewünschten Farbton gleichmäßig aufgetragen. Sie ist beständig gegen Kraftstoffe, Öle und Laugen, weist eine gute Chemikalienbeständigkeit auf und ist reifenfest. Auch bei diesem Anstrich geht es mit dem Pinsel zuerst an Ränder und in Ecken, danach wird die gesamte Fläche ausgerollt. Nachdem der erste Anstrich über Nacht getrocknet ist, wird der zweite Anstrich gleichmäßig aufgetragen. Danach muss die Fläche wieder zwölf Stunden trocknen. Bevor der neu beschichtete Boden mit dem Auto oder schweren Gegenständen belastet wird, sollte man ihn weitere zehn Tage trocknen lassen.

Quelle: djd

 

 

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