Union Berlins Trainer Urs Fischer.
Union Berlins Trainer Urs Fischer. Foto: Tom Weller/dpa/Archiv

Berlin (dpa) – Trainer Urs Fischer vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Union Berlin hat einen Wandel in der Fußball-Welt bei der WM in Katar festgestellt: «Es gibt sie nicht mehr die Kleinen. Das hat man in der Vorrunde gesehen. Du musst dir jeden Punkt und jeden Sieg erarbeiten», sagte der Schweizer, der die Spiele «ausführlich geschaut» hat, «alle sind gut organisiert, stehen kompakt. Es ist nicht einfach. Dann gab es auch die eine oder andere Überraschung. Das tut dem Fußball gut.»

Mit den Überraschungen verbindet Fischer auch das frühe Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft. «Es ist eigentlich ein Wahnsinn. Wenn man es korrekt analysiert, geht es um 20 Minuten gegen Japan», sagte der Schweizer Trainer, der ansonsten die Leistung der Mannschaft von Trainer Hansi Flick in Ordnung fand: «Du hast vieles richtig gemacht und scheidest trotzdem aus.»

Insgesamt bescheinigte Fischer der WM ein gutes Niveau. Er habe «sehr tolle Spiele» gesehen, «aber auch Spiele, die nicht so Spaß machen.» Es habe wirklich auch Spektakel gegeben. Ein Spektakel erfreute den Trainer aber nicht unbedingt. «Ich bin enttäuscht. Man fiebert mit», sagte Fischer über das Scheitern seiner Landsleute beim 1:6 im Achtelfinale gegen Portugal: «Aber das war so was von deutlich, dann muss man das auch akzeptieren.»

Hinterlasse eine Antwort

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Name bitte hier reinschreiben