Experten debattieren darüber, wie Politik und Zivilgesellschaft auch zukünftig aktiv gegen Antisemitismus eintreten können. Bild: Getty Images Plus/iStock/Mihajlo Maricic
Experten debattieren darüber, wie Politik und Zivilgesellschaft auch zukünftig aktiv gegen Antisemitismus eintreten können. Bild: Getty Images Plus/iStock/Mihajlo Maricic

Wie steht es um antisemitische Vorfälle in Treptow-Köpenick? Uns was tut die Zivilgesellschaft? Darum geht es bei einer Diskussionsveranstaltung am 6. Dezember.

„Treptow-Köpenick gehört zu den Berliner Bezirken, in der eine engagierte Zivilgesellschaft vor Ort seit Jahrzehnten Antisemitismus und Rechtsextremismus entgegentritt“, heißt es aus der Verwaltung.

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In Schöneweide, das lange als rechtsextreme Hochburg galt, sei wichtige rechtsextreme Infrastruktur verdrängt worden. Dennoch komme es weiterhin zu antisemitischen Vorfällen im Bezirk, ein Beispiel sei die Beschädigung eines Chanukka-Leuchters im Dezember letzten Jahres.

Rezepte gegen Antisemitismus

Kati Becker (Koordination Berliner Register), Jeannine Löffler (Zentrum für Demokratie/ Register Treptow-Köpenick), Lev Shulov (TKVA), Anna Müller (Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin) und Benjamin Steinitz (RIAS Berlin) sprechen auf dem Podium über antisemitische Vorfälle in Treptow-Köpenick, und darüber, wie sich das zivilgesellschaftliche Engagement im Bezirk herausgebildet hat und wie Politik und Zivilgesellschaft auch zukünftig aktiv gegen Antisemitismus eintreten können.

Die Veranstaltung wird organisiert von RIAS Berlin in Kooperation mit TKVA – Treptow-Köpenick für Vielfalt und gegen Antisemitismus und der Jüdischen Gemeinde zu Berlin.

Die öffentliche Diskussionsrunde startet am 6. Dezember, um 18 Uhr, in der Einrichtung NOVILLA in Schöneweide, Hasselwerderstraße 2.

Anmeldung per E-Mail: presse@rias-berlin.de

Text: red/nm

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