Schwiegersohn schwer verletzt: 56-Jähriger vor Gericht

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Schilder an der Fassade des Landgerichts in Berlin.
Schilder an der Fassade des Landgerichts in Berlin. Foto: Sonja Wurtscheid/dpa/Archivbild

Berlin (dpa/bb) – Weil er seinen Schwiegersohn mit einem Messer schwer verletzt haben soll, steht ein 56-Jähriger vor dem Berliner Landgericht. Die Anklage lautet auf versuchten Totschlag. Bei dem mutmaßlichen Angriff im März dieses Jahres in einer Wohnung im Stadtteil Gesundbrunnen habe das damals 38-jährige Opfer unter anderem einen Stich in den Hals erlitten. Der Angeklagte schwieg zu Prozessbeginn am Donnerstag zunächst. 

Der Mann mit türkischer Staatsangehörigkeit soll seinen Schwiegersohn laut Anklage zunächst mit einem Fahrradschloss geschlagen und dann ein Messer eingesetzt haben. Seine ebenfalls anwesende Tochter und seine von ihm getrennt lebende Ehefrau hätten den 56-Jährigen schließlich von weiteren Angriffen gegen den Schwiegersohn abhalten können. 

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Hintergrund des Geschehens sollen angebliche Gewalttätigkeiten des Schwiegersohns gegenüber der Tochter des Angeklagten gewesen sein. Für den Prozess sind bislang sechs weitere Tage bis zum 8. Dezember vorgesehen. Am 22. November sollen erste Zeugen befragt werden. 

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