Schilling-Schule: Förderzentrum erhält Erweiterungsbau

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Vor Ort in Britz mit dabei: Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel, Bildungssenatorin Astrid-Sabine Busse, Schulleiter Andreas Seefeld, Bildungsstadträtin Karin Korte und Bezirksbürgermeister Martin Hikel (von links). Bild: Bezirksamt Neukölln
Vor Ort in Britz mit dabei: Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel, Bildungssenatorin Astrid-Sabine Busse, Schulleiter Andreas Seefeld, Bildungsstadträtin Karin Korte und Bezirksbürgermeister Martin Hikel (von links). Bild: Bezirksamt Neukölln

Der Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“ an der Schilling-Schule in Britz hat jetzt mehr Platz für für den Unterricht.

Für das sonderpädagogische Förderzentrum an der Schilling-Schule in Neukölln ist dieser Tage der Modulare  Ergänzungsbau (MEB GE) offiziell übergeben worden. Der Schulbau wurde im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive fertiggestellt. Das teilt das Bezirksamt Neukölln mit.

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In dem barrierefreien Schulbau an der Paster-Behrens-Straße verteilen sich auf drei Etagen zwölf Stammgruppenräume, acht Teilungsräume mit Küchenzeilen für den lebenspraktischen Unterricht, ein Mehrzweckraum,zwei Therapieräume, zwei Pflegeräume, ein Kunstraum, ein Raum für Lehrkräfte und Erziehende sowie eine Mensa mit 60 Plätzen mit einer Ausgabeküche.

Nach den Herbstferien sind zunächst neun Klassen mit 53 Schülerinnen und Schülern in den MEB umgezogen, die bisher in fast 30 Jahre alten Mobilen Unterrichtsräumen (MUR)
unterrichtet wurden.

Raum für 72 Schulkinder

Voraussichtlich im nächsten Schuljahr werden weitere 18 Kinder in drei
Klassen in den neuen MEB umziehen. Aufgrund des besonderen Förderstatus der
Schülerinnen und Schüler werden maximal sechs von ihnen in einer Klasse von einer
Sonderpädagogin und einer pädagogischen Unterrichtshilfe unterrichtet sowie einer
zwei Betreuerin versorgt. Somit kann der neue MEB-GE der Schilling-Schule 72 
Schüler mit geistiger Behinderung in der Förderstufe I bis II aufnehmen.

Die Schilling-Schule wird gegenwärtig von 262 Schülerinnen
und Schülern besucht. Sie ist ein sonderpädagogisches Förderzentrum im gebundenem
Ganztagsbetrieb von Klasse 1 bis 10 für die Förderung von Sprache, körperlich-motorischer
sowie geistiger Entwicklung. 

Das alte MUR-Gebäude kann jetzt aufgrund seines schlechten baulichen und energetischen
Zustands abgerissen werden. Nach dem Abriss erfolgt der Bau eines weiteren MEB an, um die Platzkapazitäten der Schule zu erhöhen.

Selbstständiges Leben ermöglichen

Astrid-Sabine Busse (SPD), Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, erklärte vor Ort: „Der erste neue Modulare Ergänzungsbau für den Förderschwerpunkt ,Geistige Entwicklung‘ hier in Neukölln trägt dazu bei, Schülerinnen und Schülern ein hohes Maß an
schulischer und beruflicher Eingliederung, gesellschaftlicher Teilhabe und selbstständiger
Lebensgestaltung zu ermöglichen.“

Und weiter: „Der  Mehrzweckraum kann zum einen für die Früh- und Spätganztagsbetreuunggenutzt werden, hier für unterschiedlichste Unterrichtsprojekte wie Lernwerkstatt, Computer, Musik, Bibliothek.“ Zum anderen steht er auch für Beratungen des Lehrpersonals, für Erzieherinnen und Erzieher und Pflegekräfte sowie für Elternabende zur Verfügung. 

Karin Korte, Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Sport, ergänzte: „Dieser Modulare Ergänzungsbau ist für unseren Bezirk etwas ganz Besonderes, es ist unser
erster ‚MEB GE‘, der auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen ausgerichtet ist, die
aufgrund vielfältiger geistiger und körperlicher Beeinträchtigungen besonders gefördert
werden. Ich freue mich mit der gesamten Schulgemeinschaft sehr über seine Fertigstellung.“

„Einladende Atmosphäre“

Die Kinder und Jugendlichen der Schilling-Schule können jetzt in einer neuen, sehr
einladenden und freundlichen Atmosphäre lernen, spielen und therapiert werden, so die SPD-Politikerin. „Für die hier geleistete verantwortungsvolle sonderpädagogische und pflegerische Arbeit gibt es jetzt das modernste Gebäude, dass Neuköllns Förderschulen zu bieten haben.“

Text: red/nm

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