Zeit für Rotwein

75
Freunde stoßen mit Glas Wein an.
Zu einem festlichen Essen gehören auch die passenden Getränke. Ente und Rotwein ergänzen sich beispielsweise gut. Bild: djd-k/Plaimont/Syda Productions - stock.adobe.com

Würzige Aromen harmonieren mit zarter Entenbrust.

Ob vorm Kaminfeuer oder als passendes Getränk zu einem gehaltvollen Menü: Im Herbst und Winter schlägt wieder die Stunde für kräftige(re) Rotweine. Besonders gut schmecken sie zu Gerichten mit Rind oder Ente. Ein Rezepttipp für die kühleren Jahreszeiten.

-Anzeige-

Ein Traum aus Ente und Rotwein

Eine gebratene Entenbrust mit Haselnussbutter ist einfach zuzubereiten. Mit Vorbereitung dauert es etwa zwei Stunden, bis das Gericht die Gäste entzückt. Als Beilagen eignen sich Kartoffelpüree, Rosenkohl und Karotten. Dazu passen vollmundige Rotweine aus Südwestfrankreich wie der Monastère de Saint Mont, den es im Fachhandel oder auf www.invinoveritas.de gibt.

Der Wein stammt von der Winzergenossenschaft Plaimont, die die Weinberge rund um das Kloster von Saint Mont zwei Stunden westlich von Toulouse bewirtschaftet. Er setzt sich aus den regional verwurzelten Rebsorten Tannat, Pinenc und Cabernet Sauvignon zusammen und wurde ein Jahr im Holzfass ausgebaut. Der Wein zeigt Aromen dunkler Früchte (Schattenmorelle, Cassis, Brombeere), würzige Noten durch den Ausbau im Barrique und Lakritztöne im Abgang.

Das cremige Kartoffelpüree des Gerichts fängt die Kraft des Monastère de Saint Mont gekonnt ab und Rosenkohl, Haselnüsse und Gewürze bieten seinen Aromen genug Anknüpfungspunkte, um sich geschmacklich voll zu entfalten.

Entenbrust mit Haselnussbutter

Die Entenbrust parieren, salzen und auf einem Rost circa 30 Minuten bei 120 Grad im Ofen garen. Das überschüssige Fett und die Haut der Brust mit etwas Öl vorsichtig ausbraten. Mit Entenfond und Portwein angießen und bei mittlerer Hitze einreduzieren lassen. Mit Salz, Pfeffer und Gewürzen abschmecken und eventuell etwas abbinden. Kartoffeln schälen, weichkochen und stampfen. Mit erwärmter Milch und Butter zu einem cremigen Püree verarbeiten und mit frisch geriebener Muskatnuss und Salz abschmecken.

Die Haselnüsse trocken in einer Pfanne anrösten, bis sie duften. Leicht abkühlen lassen und mit einem Messer klein hacken. Den Rosenkohl vom Strunk befreien und die Blätter einzeln abpellen. Die zarteren inneren Blätter kurz mit den geschnittenen Karotten blanchieren und sofort eiskalt abschrecken. 100g Butter mit Sternanis, Kardamom und Kreuzkümmel in einer Pfanne erwärmen, bis sie braun wird. Hitze reduzieren, Karotten, Rosenkohl und Nüsse einstreuen und kurz durchschwenken.

Die Entenbrust aus dem Ofen holen und in einer Pfanne auf der Hautseite anbraten, bis die Haut knusprig ist. Herausnehmen, kurz ruhen lassen und zum Servieren in Scheiben schneiden. Alles zusammen anrichten und mit der braunen Haselnussbutter beträufeln. Die detaillierte Zutatenliste gibt es unter www.culinarypixel.de, Suchwort „Rosa Entenbrust“.

Quelle: djd

Hinterlasse eine Antwort

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Name bitte hier reinschreiben