Kreativ: Holzwerken mit Kindern

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Kinder basteln.
Praktisch mit den Händen arbeiten und dabei schöne Dinge wie diese vielfältigen Fahrzeuge herstellen: Kinder lieben das Holzwerken. Bild: djd-k/Vincentz Network/Doug Stowe - Blue Hills Press

Kleine Kunstwerke und große Lerneffekte schaffen.

Lernen wird heute allzu oft nur als theoretische Tätigkeit verstanden. Dabei gehören Gehirn und Hände eng zusammen und bilden ein Lernsystem, mit dem sich Dinge im wahrsten Sinne des Wortes spielend begreifen lassen.

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Eine besonders schöne Methode, die intellektuelle und manuelle Entwicklung von Kindern zu fördern, ist das Holzwerken. In der Werkstatt können die Kleinen ihre Kreativität einsetzen, „echte“ Dinge herstellen und dabei ganz nebenbei ihre Geschicklichkeit, ihr naturwissenschaftliches Verständnis und ihre sozialen Fähigkeiten schulen. Und das Beste: Es macht Spaß. „Kinder lieben das Holzwerken, ganz unabhängig von ihrem Alter“, ist die Erfahrung des amerikanischen Tischlers, Autors und Werklehrers Doug Stowe.

Gute Vorbereitung und Sicherheit sind wichtig

Seit mehr als 20 Jahren unterrichtet er die Kinder an der Clear Spring School in Arkansas im Umgang mit Schnitzmesser, Säge, Hammer und Hobel. Mit seinem Buch „Holzwerken mit Kindern“ – erhältlich etwa unter www.holzwerken.net – möchte er Lehrern, Eltern und Großeltern das Wissen und Selbstvertrauen geben, selbst mit Kindern in der Werkstatt aktiv zu werden.

Wichtige Punkte sind dabei die richtige Vorbereitung, passendes Material und natürlich die Sicherheit, auf die Stowe in einem eigenen Kapitel eingeht. So ist es entscheidend, Werkstücke mit einer Bankzange oder Zwingen fest einzuspannen, die nicht dominante Hand (also bei Rechtshändern die linke Hand) aus dem Gefahrenbereich zu halten und die Augen mit einer Sicherheitsbrille zu schützen.

Mit wenigen, einfachen Werkzeugen beginnen

Bei den Werkzeugen empfiehlt der Fachmann, zunächst mit einer kleineren Auswahl zu beginnen und diese dann zu erweitern, wenn Bedarf entsteht. Ein kleines Schnitzmesser, einfach zu handhabende Sägen wie Laubsägen oder japanische Kataba Sägen, ein Hobel, Winkel, eine Hand- oder Standbohrmaschine, Hammer, Feile, Leim und Schleifpapier ermöglichen schon viel Kreativität.

Dafür gibt es im Buch auch viele praktische Tipps für einfache, aber schöne Werkstücke – von Kreiseln, Autos und Spielzeugeisenbahnen über Superhelden, Tiere und Marionetten bis hin zu Untersetzern, Schachteln aller Art und sogar Möbeln reicht die Palette. Der Stolz, etwas von Grund auf selbst gebaut zu haben, macht dann nicht nur die Kinder glücklich, sondern auch die erwachsenen Anleiter.

Quelle: djd

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