Hochhausbrand in Friedrichsfelde: Ein Toter und 13 Verletzte

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Eine Drehleiter der Feuerwehr steht an einem Gebäude in Berlin-Friedrichsfelde. Foto: Paul Zinken/dpa
Eine Drehleiter der Feuerwehr steht an einem Gebäude in Berlin-Friedrichsfelde. Foto: Paul Zinken/dpa

Bei einem Brand in einem Hochhaus in Berlin-Friedrichsfelde ist ein 40-jähriger Mann ums Leben gekommen. Laut Polizei wurden dreizehn weitere Menschen verletzt, acht von ihnen wurden ins Krankenhaus gebracht, darunter ein Baby.

Nach dem Brand mussten alle Bewohner das Wohnhaus verlassen. Insgesamt 200 Wohneinheiten waren in der Nacht zum Freitag von der Evakuierung betroffen, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Die Menschen seien in ein Hotel gebracht worden.

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Fast 100 Einsatzkräfte vor Ort

Es habe zunächst in einer Wohnung im dritten Obergeschoss des elfgeschossigen Gebäudes gebrannt, in der sich laut Polizei das 40-jährige Opfer gemeinsam mit einer 32 Jahre alten Frau befand. Die Frau habe sich retten können und sei mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht worden. Dann habe sich das Feuer auf das vierte Obergeschoss ausgebreitet. 91 Einsatzkräfte seien am Brandort gewesen.

Das Landeskriminalamt ermittelt wegen des Verdachts auf fahrlässige Brandstiftung. Nähere Angaben gab es hinsichtlich der Brandursache nicht. 

Text: dpa/bb/red

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