48-Jähriger bei Wohnungsstreit lebensgefährlich verletzt

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Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs.
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs. Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa/Symbolbild

Berlin (dpa/bb) – Bei einer Auseinandersetzung in einer Wohnung im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick ist ein Mann schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei befanden sich zwei Frauen und drei Männer am Samstagabend in der Wohnung in der Köpenicker Landstraße im Ortsteil Plänterwald, als zwischen den Männern ein Streit ausbrach. Die 45 Jahre alte Mieterin der Wohnung alarmierte daraufhin die Polizei. Bei der Auseinandersetzung wurde einer der Männer mit Messerstichen lebensgefährlich verletzt und in einem Krankenhaus notoperiert. Der 48-Jährige schwebe aktuell nicht mehr in Lebensgefahr, wie eine Sprecherin der Polizei am Sonntagmorgen mitteilte.

Die anderen beiden Männer flüchteten. Es soll sich bei ihnen um einen 32-Jährigen, der mit der Mieterin verlobt ist, und dessen Bruder handeln. Außerdem fanden die Beamten eine rund 300 Meter lange Blutspur zwischen Köpenicker Landstraße und Dammweg vor, die mutmaßlich von den flüchtigen Männern stammt. Worum es in dem Streit ging, ist bislang unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt nun zu dem Vorfall. Zuvor hatten «Bild» und «B.Z.» sowie die «Berliner Zeitung» berichtet.

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