Transfrau in Friedrichshain attackiert und verletzt

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Das Blaulicht eines Polizeifahrzeuges leuchtet.
Das Blaulicht eines Polizeifahrzeuges leuchtet. Foto: Christoph Soeder/dpa/Symbolbild

Berlin (dpa/bb) – In Berlin-Friedrichshain ist eine Transfrau von einem flüchtig Bekannten attackiert und transfeindlich beleidigt worden. Die beiden hatten sich in der Nacht zu Donnerstag in einer Grünanlage in der Nähe der Mühlenstraße getroffen, wie die Polizei mitteilte. Der Mann soll der 22 Jahre alten Frau unvermittelt ins Gesicht geschlagen haben. Sie soll sich mit einem Faustschlag gewehrt haben, woraufhin der 23-Jährige ihr mit einer Flasche auf den Kopf geschlagen haben soll. Anschließend flüchtete er mit zwei Begleitern.

Der Mann wurde laut Polizei am Schlesischen Tor festgenommen. Ein Alkoholtest ergab einen Atemalkoholwert von rund zwei Promille. Ihm wurde Blut abgenommen. Die 22-Jährige erlitt leichte Kopfverletzungen, die ambulant in einer Klinik behandelt wurden. Der für politisch motivierte Straftaten zuständige Staatsschutz ermittelt. Die beiden sollen sich seit einem Tag gekannt haben. Transmenschen sind Personen, die sich dem Geschlecht, das ihnen bei Geburt zugeschrieben wurde, nicht zugehörig fühlen.

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