Hilfe bei zwei Arten von Kniebeschwerden

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Kniebeschwerden Hilfe
Begleitende Übungen sind eine effektive Ergänzung im Therapie-Mix beim Pes anserinus-Syndrom, um die Muskeln und Sehnen zu dehnen und zu stärken. Bild: djd-k/medi

Gesundheit: Spezielle Orthesen können die Knie entlasten und den Schmerz lindern.

Ohne Schmerzen morgens aus dem Bett steigen, die Treppe problemlos rauf und wieder runterlaufen, sich bücken und strecken: Das alles gelingt nur mit voll funktionsfähigen Knien, den größten Gelenken des Körpers. Wie wichtig sie sind, merkt man meist erst dann, wenn sie ihren Dienst nicht mehr einwandfrei verrichten. Weil jeder Knieschmerz anders ist, sollte er individuell behandelt werden. Moderne, leicht anzulegende Knieorthesen können bei zwei Arten von Beschwerden entlasten und den Schmerz lindern.

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Knieorthesen zur Linderung des Pes anserinus-Syndroms

Beim sogenannten Pes anserinus-Syndrom treten die Schmerzen unterhalb des Kniegelenks an der Innenseite des Unterschenkels auf. Die Beschwerden verschlimmern sich beim Treppensteigen, in der Hockstellung, nach dem Laufen oder Springen. Vom Pes anserinus-Syndrom sind oft Frauen betroffen, die eine Beinachsen-Fehlstellung – sogenannte X-Beine – aufweisen. Auch überflüssige Pfunde und Begleiterscheinungen wie eine Gonarthrose können ältere Frauen dafür anfälliger machen.

Die Knieorthese Genumedi PA von Medi etwa kann den betroffenen Sehnenansatz entlasten und Schmerzen lindern. Mit einem Gurtband wird der Druck auf den Sehnenansatz individuell eingestellt. Das 3D-Pelottensystem mit zwei Oberschenkel-Pelotten und einer weiteren an der Kniescheibe unterstützt zudem den Abbau von Schwellungen am Knie. Um die gereizte Sehne dauerhaft zu entlasten, sind gezielte Kräftigungs- und Dehnübungen ein zusätzlicher, wichtiger Therapiebaustein.

Orthese kann für mehr Stabilität sorgen

Das Kniegelenk ist verschiedensten Belastungen ausgesetzt, die im Laufe der Zeit zu einer Überlastung führen können. Vor allem bei Männern ab 40 treten Knie-Instabilitäten gehäuft auf, aber auch Frauen können darunter leiden. Oft liegt die Ursache in einer früheren Knieverletzung, etwa beim Sport.

Die Bänder können nicht mehr ihre Funktion erfüllen, das Gelenk zu stabilisieren. Daher spricht man auch von der „Erschlaffung“ des Bandapparates mit Instabilität und Knieschmerzen. Hier können Orthesen wie die Genumedi pro helfen. Die Orthesen unterstützen durch seitliche Easyglide-Gelenke die physiologische Roll-Gleit-Bewegung des Knies, stabilisieren und entlasten es. Eine integrierte 3D-Silikon-Pelotte sorgt für die sichere Führung der Kniescheibe. So können Schmerzen gelindert und Schwellungen wie Ödeme und Blutergüsse schneller abgebaut werden.

Auch hier kann die Therapie durch ein Übungsprogramm begleitet werden, den Orthesen liegen Anleitungen und Tools für das Training zu Hause bei. Wichtig: Alle Übungen sollten mit dem Arzt abgestimmt werden.

Quelle: djd

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