Hertha-Trainer Schwarz: Keine Ablenkung durch neuen Wirbel

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Sandro Schwarz, Cheftrainer von Hertha BSC.
Sandro Schwarz, Cheftrainer von Hertha BSC. Foto: Soeren Stache/dpa/Archivbild

Berlin (dpa) – Hertha-Trainer Sandro Schwarz will sich vom neuen Wirbel um Investor Lars Windhorst nicht ablenken lassen. «Wenn man diese Geschichte so liest, die bisher noch im Konjunktiv formuliert ist, ist das schon befremdlich», sagte Schwarz der «Bild»-Zeitung vor dem Spiel der Berliner in der Fußball-Bundesliga am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) gegen die TSG 1899 Hoffenheim. «Der Verein wird aber alles daran setzen, um Klarheit zu schaffen. Davon bin ich überzeugt. Aber mein Fokus ist ganz klar der Sport», fügte Schwarz an.

Die «Financial Times» hatte mit Verweis auf Gerichtsakten in Israel berichtet, dass Herthas Geldgeber Windhorst eine israelische Detektei namens Schibumi beauftragt haben soll, um den ehemaligen Hertha-Präsidenten Werner Gegenbauer vor dessen Rücktritt im Mai zu diskreditieren. Windhorst bestreitet dies. Die Hertha will den Vorgang durch eine Kanzlei aufklären lassen.

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Seine zuletzt erfolgreiche Arbeit sieht Schwarz durch die Ereignisse nicht gefährdet. «Dieser Vorgang hat nichts mit den letzten drei Monaten in dieser Saison zu tun. Das spielt keine Rolle für den Ausgang des Spiels», sagte der 43-Jährige vor der Partie gegen Hoffenheim. In der Bundesliga sind die Berliner seit drei Spielen ohne Niederlage. Dennoch beträgt der Abstand auf die Abstiegsränge vor dem Spiel gegen Hoffenheim nur einen Punkt.

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