Straßenbahn von Treptow-Köpenick nach Neukölln in Planung

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Eine Tram-Verbindung zwischen Johannisthal und Gropiusstadt ist für 2029 geplant. Bild: BVG
Eine Tram-Verbindung zwischen Johannisthal und Gropiusstadt ist für 2029 geplant. Bild: BVG

Zwischen Johannisthal und der Gropiusstadt soll in Zukunft eine Straßenbahn fahren. Die Inbetriebnahme ist aktuell für das Jahr 2029 vorgesehen. Die Senatsverwaltung lädt zu einer Online-Informationsveranstaltung am 6. Oktober.

Im Süden von Berlin befinden sich hochverdichtete Wohn- und Gewerbestandorte, die bisher nur unzureichend durch ein schienengebundenes Verkehrsmittel erschlossen sind.

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Die Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz ermittelt aktuell die Grundlagen für den zukünftigen Verlauf einer Straßenbahnstrecke von Treptow-Köpenick nach Neukölln.

Diese Verbindung ist sowohl im Stadtentwicklungsplan Mobilität und Verkehr als auch im Berliner Nahverkehrsplan 2019-2023 vorgesehen. Die Strecke soll von der Endhaltestelle Haeckelstraße in Johannisthal bis zum U-Bahnhof Johannisthaler Chaussee (U7) verlaufen.

Eine alternative Streckenführung zum U-Bahnhof Zwickauer Damm (U7) wird ebenfalls geprüft. Nach aktuellem Kenntnisstand ist die Inbetriebnahme für 2029 vorgesehen. „Mit der neuen leistungsfähigen Verbindung werden Buslinien ersetzt bzw. entlastet und ein wichtiger Beitrag zum Ausbau des ÖPNV-Netzes geleistet. Außerdem wird die Anbindung an den regionalen Bahnverkehr über den Bahnhof Schönweide verbessert“, heißt es in einer Mitteilung der Senatsverwaltung.

Auf einer öffentlichen Online-Informationsveranstaltung soll über den Planungsstand und die Streckenvarianten informiert werden.

  • Wann: Donnerstag, 6. Oktober 2022, 17 bis 20 Uhr
  • Wo: Zoom-Webinar. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich. Hier können Interessierte sich anmelden.

Nach der Informationsveranstaltung könnensich Interessierte vom 7. bis 20. Oktober 2022 auch online beteiligen.

Text: red

2 Kommentare

  1. Vogelbeerstraße , 12489 Berlin-Adlershof
    Grimaustraße, 12439 Berlin-Adlershof

    Haltestelle ?? Schnell erreichbar für jeden …

    Weder Politiker,VBB Verantwortliche oder Reporter bemühen sich zu Fuss in diese vergessenen Wohngebiete.
    Dazu noch Gepäck, Kälte, körperliche Einschränkungen oder Senioren … den Anwohnern braucht niemand etwas von Verkehrswende zu erzählen.

  2. Sorry, ich verstehe das Ganze gar nicht. Habe über 20 Jahre in Adlershof gewohnt und wohne seit 2007. in Johannisthal Haeckelstrasse. Es existiert hier eine Super-Busverbindung sowohl zum Zwickauer Damm als auch zur Johannisthaler Chaussee. Der Bus fährt alle 10 Minuten und ist fussläufig von der Haeckelstrasse in 3- 5 Minuten erreichbar. (je nachdem, welche Haltestelle man wählt) Was will man mehr, ausser vielleicht öfter Busse fahren zu lassen oder die Busse einen Schlängel über die Haeckelstrasse fahren zu lassen??? Warum will man Buslinien streichen und dafür teure Strassenbahnlinien neu bauen, für Gebiete, die durch den ÖNV gut abgedeckt sind? Es wäre viel sinnvoller bestehende Strecken(Bus und Strassenbahn) von Adlershof (als Wissenschaftszentrum) nicht am Bahnhof Schöneweide enden zu lassen, sondern bis Johannisthal weiterzuleiten, auf schon bestehenden Verbindungen.

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