Berliner Linke berät auf Parteitag über Energiepreise

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Das Zählwerk in einem Gastzähler dreht sich.
Das Zählwerk in einem Gastzähler dreht sich. Foto: Jens Büttner/dpa/Symbolbild

Berlin (dpa/bb) – Die Berliner Linke berät am heute ab 10 Uhr auf einem Parteitag über die Konsequenzen aus den stark gestiegenen Energiepreisen. In einem Antrag des Landesvorstands, den die Delegierten beschließen sollen, fordert die Linke von der Bundesregierung unter anderem ein monatliches Energiegeld für Haushalte mit geringem und mittlerem Einkommen sowie einen Preisdeckel für Gas und Strom. Zu den Forderungen gehört auch ein gesetzliches Verbot von Strom- und Gassperren sowie von Wohnungskündigungen und Zwangsräumungen, wenn Menschen die hohen Heizkosten nicht mehr bezahlen können.

Ein anderer Antrag, dessen Beschlussfassung als sicher gilt, betrifft die Parteiführung. Künftig soll der Linke-Landesverband Berlin demnach eine Doppelspitze bekommen. Momentan ist Katina Schubert alleinige Parteivorsitzende. Neu gewählt wird der Parteivorstand im nächsten Februar.

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