Woidke in USA: Boeing will sich in Brandenburg engagieren

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Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg, gestikuliert.
Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg, gestikuliert. Foto: Fabian Sommer/dpa

Potsdam (dpa/bb) – Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sieht einen ersten Erfolg bei seiner USA-Reise. Mit hochrangigen Vertetern des Flugzeugherstellers Boeing habe es ein intensives Gespräch gegeben. «Dabei wurde zugesagt, sich in Brandenburg zu engagieren», teilte Woidke am Mittwoch mit. Über Details solle später informiert werden. Zunächst hatte der RBB darüber berichtet.

Das Gespräch fand laut Staatskanzlei auch vor dem Hintergrund statt, dass Deutschland für die Bundeswehr 60 Chinook-Transporthubschrauber von Boeing kaufen will. Ein Teil dieser Hubschrauber solle am Standort Holzdorf an der sachsen-anhaltisch-brandenburgischen Grenze stationiert werden.

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Auch mit einem hochrangigen Vertreter von Tesla sei gesprochen worden, teilte der Ministerpräsident weiter mit. Dabei habe der Elektroautobauer bestätigt, dass die Fabrik in Grünheide einschließlich der Batteriefabrik wie vorgesehen gebaut werde.

Woidke und Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (ebenfalls SPD) wollen in den USA noch bis Freitag für den Industriestandort Brandenburg werben. Gerade in diesen Krisenzeiten sei es wichtig, die internationalen Wirtschaftsbeziehungen zu stärken, hatte Woidke wenige Tage vor der Auslandsvisite gesagt.

Ein weiterer Tagesordungspunkt war den Angaben zufolge am Mittwoch der Besuch in Fort Worth beim US-Rüstungskonzern Lockheed Martin und beim Hersteller von Business-Jets, der Gulfstream Aerospace Corporation. Auch mit Vertretern von Rolls-Royce wollen Woidke und Steinbach reden. Der Triebwerkshersteller Rolls-Royce ist in Dahlewitz ansässig. Lockheed Martin soll neue Kampfflugzeuge für die Bundeswehr liefern.

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