Analog statt online: Hochschulen wollen Präsenz-Lehre

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Das Gebäude der Humboldt-Universität zu Berlin.
Das Gebäude der Humboldt-Universität zu Berlin. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

Berlin (dpa/bb) – Vorlesungen und Seminare sollen an Berliner Hochschulen in diesem Wintersemester wieder vorrangig in Präsenz stattfinden. Vertreter der Wissenschaftsverwaltung und der Hochschulen haben dazu ein entsprechendes Eckpunktepapier vereinbart, wie sie am Dienstag in Berlin mitteilten. «Als Bildungseinrichtungen sind die Hochschulen offen und zugänglich für alle Menschen», hieß es. Neben der Präsenzlehre könnten bei einer verschärften Pandemielage ergänzend auch online angebotene Lehrveranstaltungen oder Hybridformate erforderlich sein.

Persönlichen Begegnungen komme im Bildungsprozess eine besondere Rolle zu. Deshalb hätten Präsenzlehre und die Verfügbarkeit von studienrelevanten Infrastrukturen vor Ort in Verbindung mit angemessenem Infektionsschutz in diesem Jahr höchste Priorität.

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Laut Vereinbarung der Landeskonferenz der Rektoren und Präsidenten der Berliner Hochschulen und Verwaltung sollen die Bedürfnisse vulnerabler Personen individuell berücksichtigt werden.

In der Corona-Pandemie sind viele Hochschulen auf digitale Lehre umgestiegen.

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