Aufbrüche. Abbrüche. Umbrüche: Kunst in Ost-Berlin

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Nikolaikirche
Ab dem 16. September sind Werke auch im Museum Nikolaikirche zu sehen. Bild: Fritz W. Zimmermann

Ein Thema, zwei Sammlungen, drei Ausstellungsorte – das ist das Motto des gemeinsamen Ausstellungsprojekts „Aufbrüche. Abbrüche. Umbrüche. Kunst in Ost-Berlin 1985–1995“, das in den Museen Nikolaikirche, Ephraim-Palais und der Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank zu sehen ist.

Mit der Eröffnung der Sonderausstellung wird das Museum Ephraim-Palais nach zweijähriger Sanierungszeit wieder für das Publikum geöffnet. Aber auch in den anderen Ausstellungsorten sind ab sofort Werke von mehr als 50 Künstlern sowie ausgewählte Interviews von Zeitzeugen aus dem Jahrzehnt um 1990 zu sehen.

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„Die Gemeinschaftsausstellung Aufbrüche. Abbrüche. Umbrüche. Kunst in Ost-Berlin 1985-1995 vom Stadtmuseum Berlin und der Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank beleuchtet mit den Werken ausgewählter Ost-Berliner Künstlerinnen und Künstler eine Epoche, die in der Wahrnehmung der heutigen Kunstwelt oft in Vergessenheit geraten ist. Wie falsch und ungerecht das ist, lässt sich an der Qualität der hier ausgestellten Arbeiten ablesen. Es ist mir eine große Freude, an der Aufwertung dieser oft vernachlässigten Gruppe mitarbeiten zu können“, so Paul Spies, Direktor des Stadtmuseums Berlin.

Vielfalt in den Jahrzehnt

Ab dem 16. September und bis zum 11. Dezember sind die beiden Ausstellungsteile im Museum Nikolaikirche und im Museum Ephraim-Palais des Stadtmuseums Berlin zu sehen. Hier werden rund 35 Künstler mit mehr als 100 Einzelwerken und Werkserien präsentiert. Die Ausstellung zeigt die Vielfalt künstlerischer Positionen und Entwicklungen in dem Jahrzehnt zwischen 1985 und 1995. Diese bewegen sich zwischen Figuration, Abstraktion und Aktion, wie in Arbeiten von Walter Libuda, Harald Toppel und Kurt Buchwald zu sehen.

Gezeigt werden zudem Gemälde, Skulpturen, Grafiken und Fotografien aus den beiden Sammlungen, die teilweise erstmals ausgestellt werden.

Text: red

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