Krebserkrankung: Vieles zahlt die Kasse nicht

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Krebs-Beratung
In eine Krebsversicherung sollte optimalerweise eine medizinische und psychologische Betreuung durch ausgebildete Ansprechpartner inkludiert sein. Bild: djd/Nürnberger Versicherung/Getty Images/fizkes

Eine Krebsversicherung federt die finanziellen Folgen einer Krebserkrankung ab.

Jeder zweite Mensch in Deutschland erkrankt nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) im Laufe seines Lebens an Krebs. Rechtzeitig erkannt, gibt es dank moderner Medizin bei vielen Erkrankungen in fast jedem Stadium sehr gute Behandlungsmöglichkeiten und die Aussicht auf Heilung. Für die Betroffenen bedeutet dies allerdings auch, dass ihr Leben nach der Diagnose von Untersuchungen und Behandlungen bestimmt wird.

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Arbeiten und Geld verdienen ist für einen längeren Zeitraum nicht mehr möglich, das Krankengeld der gesetzlichen Krankenversicherung kann das bisherige Einkommen nicht ausgleichen. Und nicht alle Maßnahmen zur Genesung werden von der Krankenkasse getragen.

Versicherung sollte bei allen Krebsarten zahlen

Zuzahlungen, kostenpflichtige Behandlungen oder Fahrtkosten zu Ärzten können sich aufsummieren. Mit einer Krebsversicherung kann man sich zumindest gegen die finanziellen Folgen der Erkrankung schützen. Sie ist keine Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung, sondern eine Ergänzung des persönlichen Einkommensschutzes. Sie leistet auch dann, wenn man während der Krebserkrankung noch berufstätig sein kann. Empfehlenswert kann sie schon für junge Leute sein, denn diese sind von den finanziellen und sozialen Langzeitfolgen einer Krebserkrankung besonders betroffen.

Wichtig beim Abschluss einer Krebsversicherung: Sie sollte bei allen Krebsarten zahlen und eine schnelle Auszahlung gewährleisten. Mindestens ebenso bedeutsam wie die finanzielle Hilfe ist für viele Betroffene eine gute Beratung und Unterstützung im Alltag. Bei der Krebsversicherung der Nürnberger Versicherung etwa erhalten Erkrankte eine Auszahlung von bis zu 100.000 Euro, die zur freien Verfügung steht.

Man kann das Geld frei verwenden, etwa für Zuzahlungen, ergänzende oder alternative Therapien oder zur Steigerung der Lebensqualität. Zusätzlich wird für zwölf Monate eine medizinische und psychologische Krebsbetreuung durch akademisch ausgebildete Ansprechpartner bereitgestellt. Die Versicherung kann im Alter von 18 bis 65 Jahren abgeschlossen werden, im Online-Antrag werden nur wenige Gesundheitsfragen gestellt.

Dread-Disease-Versicherung als Alternative

Bei einer Dread-Disease-Versicherung ist nicht nur eine Krebserkrankung versichert, stattdessen bezieht sich diese Police auch auf viele weitere Erkrankungen, von Herzinfarkt über Schlaganfall bis hin zu Multipler Sklerose. Da mehr Krankheiten versichert sind als bei der Krebsversicherung, ist der Beitrag meist höher. Zudem müssen mehr Gesundheitsfragen beantwortet werden, die sich auf die Krankheiten beziehen, die von der Versicherung abgedeckt sind.

Quelle: djd

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