Brandstiftungen in Kreuzberg: Anklage gegen 21-Jährigen

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Blick auf ein Relief der Justitia.
Blick auf ein Relief der Justitia. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Symbolbild

Berlin (dpa/bb) – Nach einer Serie von Brandstiftungen in Berlin-Kreuzberg hat die Staatsanwaltschaft einen 21-Jährigen angeklagt. Das teilte die Behörde am Donnerstag mit. Der Mann soll in der Zeit von 1. November 2021 bis 31. Mai 2022 insgesamt 13 Mal Feuer gelegt haben bei nächtlichen Streifzügen durch seinen Kiez rund um die Baruther Straße und die Nostitzstraße. Die Anklage geht von neun Brandstiftungen und vier Sachbeschädigungen aus. Seit Mitte Juli befindet sich der 21-Jährige in Untersuchungshaft. Die Polizei sei ihm durch Zeugenaussagen, gesicherte Spuren und der Auswertung von Bildmaterial auf die Spur gekommen, sagte ein Behördensprecher.

Nach den Ermittlungen soll der junge Mann Gegenstände wie abgestellte Möbel, einen Bauzaun oder eine Mülltonne angezündet haben – vor allem aber Fahrzeuge. Die Staatsanwaltschaft geht von vier E-Scootern und elf Fahrzeugen aus. Die meisten davon seien stark beschädigt worden oder ganz ausgebrannt.

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