Banken setzen auf Debitkarten: Was Kunden jetzt wissen müssen

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Debitkarte
Banken setzen vermehrt auf Debitkarten. Was Kunden jetzt wissen müssen. Bild: IMAGO/Westend61

Millionen Bankkunden bekommen gerade von ihren Banken Debitkarten zugeschickt. Sie sehen aus wie Kreditkarten, funktionieren aber anders. Was Kunden jetzt wissen müssen.

Sie sehen aus wie Kreditkarten und können wie eben diese vielerorts zum Bezahlen genutzt werden: Die Rede ist von Debitkarten, die viele Banken gerade zusätzlich zu den herkömmlichen Girokarten an ihre Kunden ausgeben. Dabei funktionieren die Karten trotz Mastercard- oder Visafunktion wie Girokarten, heißt der Betrag wird driekt vom verbundenen Konto abgebucht. Einen Kredit wie bei Kreditkarten bekommen Kunden also nicht.

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Warum werden die Debitkarten vermehrt vergeben?

Vor allem Direktbanken, also die beispielsweise die DKB oder die ING Diba, setzen auf Debitkarten, weil sie über keinen eigenen Filialen verfügen. Während für ihre Kunden, die in anderen Bank-Filialen mit ihrer Girocard Geld abheben wollen, zusätzliche Gebühren anfallen würde, funktioniert das Bargeldabheben mit einer Debitkarte kostenlos.

Für eine Geldabhebung mit Visa-Karte fallen beispielsweise häufig bis zu einem Euro Gebühren an, bei der Girokarte sind es bis zu fünf Euro pro Abhebung. Auch in Onlineshops können problemlos Debitkarten eingesetzt werden. Zudem ist die Akzeptanz der Debitkarten im Ausland bereits höher als die von Girokarten.

Gibt es Nachteile?

Auch wenn die Debitkarten – vor allem für Direktbank-Kunden, einige Vorteile mit sich bringen, gibt es auch Nachteile. In vielen Restaurants, Bars oder auch Apotheken werden die Debitkarten nämlich (noch) nicht akzeptiert. Grund: Die Akzeptanz der Debitkarte ist für Restaurantbesitzer und Co. teurer als die von Girokarten.

Text: kr

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