Feuer im Grunewald war wohl keine Brandstiftung

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Waldbrand im Grunewald Berlin, Deutschland
Waldbrand im Grunewald Berlin, Deutschland Foto: imago / Christian Ender

Das Feuer im Grunewald ist inzwischen knapp einen Monat her. Im August brannte ein großer Teil des Waldes rund um den dortigen Sprengplatz. Die Löscharbeiten gestalteten sich als schwierig, da auf dem Gelände, auf dem Bomben-Blindgänger, Granaten und Munition aus dem Zweiten Weltkrieg sowie illegales Feuerwerk gelagert werden, hohe Explosionsgefahr bestand.

Nun muss aufgeklärt werden, wie es überhaupt zu dem Brand kommen konnte, der offenbar seinen Ursprung auf dem Sprengplatz nahm. Offenbar sieht es nach derzeitigem Stand danach aus, als läge kein Fremdverschulden vor.

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Offenbar kein Fremdverschulden

Es handele sich anscheinend nicht um Brandstiftung, erklärte jetzt Polizei-Vizepräsident Marco Langner laut t-online am Montag im Innenausschuss. „Mit großer Wahrscheinlichkeit können wir das ausschließen.“ Demnach sähe es danach aus, als wäre niemand von außen eingedrungen und hätte das Feuer mit Absicht verursacht.

Aufklärung startet jetzt

Die genauen Untersuchungen zu dem Feuer beginnen allerdings jetzt erst so richtig. „In dieser Woche werden das LKA, das BKA und die Bundesanstalt für Materialforschung dort hingehen und Ursachenforschung machen“, sagte Innensenatorin Iris Spranger (SPD) ebenfalls laut t-online. Für den Fall sei im Landeskriminalamt eine Ermittlungsgruppe mit dem Namen „EG Grunewald“ eingerichtet, außerdem würden zur Aufklärung externe Gutachter hinzugezogen.

Text: red

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