An Gemälde festgeklebt: Ermittlungen gegen Demonstranten

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Der Polizei-Schriftzug steht auf einem Einsatzfahrzeug.
Der Polizei-Schriftzug steht auf einem Einsatzfahrzeug. Foto: Christoph Soeder/dpa/Symbolbild

Berlin (dpa/bb) – Nachdem sich zwei Klimaschutz-Demonstrantinnen an den Rahmen eines wertvollen Bildes in der Berliner Gemäldegalerie angeklebt hatten, ermittelt die Polizei gegen insgesamt vier Menschen. Drei Festgenommene wurden noch am Donnerstag entlassen, eine 24-Jährige Demonstrantin blieb bis Freitag eingesperrt. Die Frau sollte aber auch noch freigelassen werden. Einen Haftbefehl und Untersuchungshaft werde es voraussichtlich nicht geben, hieß es von der Staatsanwaltschaft.

Mitarbeiter des Museums lösten am Donnerstag zwei junge Frauen vom Rahmen des Gemäldes «Ruhe auf der Flucht nach Ägypten» von Lucas Cranach dem Älteren (1472-1553). Die beiden Frauen trugen ein Plakat der Bewegung «Letzte Generation». Ebenfalls festgenommen wurden eine weitere 24-jährige Frau und ein 58-jähriger Mann, die die Aktion gefilmt haben sollen.

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Davor hatten sich am Mittwoch zwei Klimaschutz-Demonstranten im Frankfurter Städel am Rahmen eines großen Gemäldes festgeklebt. Am Dienstag gab es eine ähnliche Aktion in der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden. Zuvor hatten die Klimaaktivisten monatelang immer wieder Autobahnausfahrten blockiert.

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