Neukölln sucht 335 Schöffen

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Durch Schöffinnen und Schöffen soll der Grundsatz der Teilhabe des Volkes an der Rechtsprechung verwirklicht werden. Bild: IMAGO/McPHOTO
Durch Schöffinnen und Schöffen soll der Grundsatz der Teilhabe des Volkes an der Rechtsprechung verwirklicht werden. Bild: IMAGO/McPHOTO

Der Bezirk Neukölln sucht Schöffinnen und Schöffen für das Landgericht Berlin und das Amtsgericht Tiergarten.

Ab sofort können sich Personen, die ihren Wohnsitz in Neukölln haben, für das Schöffenamt bewerben. Weitere Voraussetzungen für die Übernahme des Schöffenamtes sind neben der deutschen Staatsangehörigkeit, eine Altersgrenze von 25 bis 69 Jahren (zu Beginn der Amtsperiode), keine Vorstrafen sowie eine gesundheitliche Eignung für dieses Ehrenamt. Bewerbungen sind bis März 2023 möglich. Das teilt das Bezirksamt Neukölln mit.

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Wichtige gesellschaftliche Funktion

Die Amtsperiode beginnt am 1. Januar 2024 und endet am 31. Dezember 2028. Schöffinnen und Schöffen werden für fünf Jahre gewählt.

„Sie erfüllen eine wichtige gesellschaftliche Funktion“, heißt es aus dem Bezirksamt. „Der nicht juristische Blick auf Strafverfahren und die eigene Lebens- und Berufserfahrung von Schöffinnen und Schöffen machen es möglich, gerechte und bürgernahe Urteile zu finden.“ Mit Ihnen werde der Grundsatz der Teilhabe der Bevölkerung an der Rechtsprechung verwirklicht.

Weitere Informationen gibt es online.

Text: red

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