Neuer Platz in Lichtenberg nach ukrainischer Stadt Odessa benannt

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Die Ukraine-Flagge
Die Ukraine-Flagge Foto: Imago / Zuma Wire

Das Bezirksamt Lichtenberg hat am Dienstag, den 16. August 2022, beschlossen, dass der neugestaltete Marktplatz zwischen Rheinsteinstraße und Ehrenfelsstraße an der Treskowallee den Namen „Odessa-Platz“ erhält.

Der bisher namenlose Platz wird auf Initiative des Bezirksamtes nach der ukrainischen Stadt Odessa benannt. Odessa steht wie viele umkämpfte ukrainische Städte im Fokus der russichen Angriffe. Odessa steht für den Kampf um die Freiheit der Ukraine und eines demokratischen und freine Europas.

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„Sichtbares Zeichen der Solidarität“

Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke): „Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine bewegt uns auch in Lichtenberg sehr. Mit der Benennung des im Zentrum von Karlshorst gelegen Platzes wollen wir aus Berlin heraus ein weiteres sichtbares Zeichen der Solidarität mit der Ukraine setzen. Ich bedanke mich bei allen Lichtenberger:innen für die bereits gezeigte Solidarität und konkrete Unterstützung für die Menschen der Ukraine.“

Bezirksstadtrat für Öffentliche Ordnung, Umwelt und Verkehr, Martin Schaefer (CDU): „Oft stehen wir dem Krieg hilflos gegenüber und können so wenig machen. Da kommt es auf jedes Zeichen der Solidarität an, auch für alle anderen Kriegsorte dieser Welt. Wir stehen an der Seite der Ukraine und werden dies nun mit der Benennung dieses Platz deutlich machen. Karlshorst kann stolz auf diesen Platz sein.“

Text: Red.

5 Kommentare

  1. Es ist auch meine Meinung – Odessa steht im Zusammenhang mit dem Massaker im Gewerkschaftshaus, verübt von der ukrainischen rechtsextremen Partei und Hundertschaften des „Euro Maidans“

  2. Welches Odessa meinen sie ? Sicher nicht das Odessa vom 2.Mai 2014, als ukrainische Faschisten das dortige Gewerkschaftshaus anzündeten und über 200 Menschen erschossen und meuchelten.
    Denn die Führung der Partei Die Linke spricht ja seit der Spezialoperation Russlands in der Ukraine gegen diese ukrainischen Faschisten vom 24. Februar 2022 bis heute von RUISSISCHEN AGGRESSOREN (!!)
    Einige der Opfer der ukrainischen Faschisten vom 2. Mai 2014 sitzen heute noch in den seit dem seitens der UWS/NATO finanzierten Staatsstreich in der Ukraine im Jahre 2014 in FASCHISTISCHEN GEFÄNGNISSEN ODESSAS !!!
    Mit dieser Namensnennung lacht die Partei Die Linke wie die Politiker der US/NATO-Staaten der Fratze des Faschismus in der heutigen Ukraine ins Gesicht !!

    • Liebe Frau Queck,
      herzlichen Dank für Ihren Kommentar. Wir leiten Ihre Fragen sehr gerne an das Bezirksamt weiter und sind schon auf dessen Antwort gespannt.
      Mit besten Grüßen,
      Ulf Teichert

  3. Infam: ist vergessen worden, was am 2. Mai 2014 im Gewerkschaftshaus geschah? Ein Massaker durch Kiewer Faschisten an Maidan-Gegnern, die tatsächlich eine freie, demokratische Ukraine ohne faschistische Regierung wollten.

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