Gemälde für Ausstellung im Schloss Cecilienhof erworben

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Eine Steinkugel mit Sowjetstern ist auf auf dem Gelände von Schloss Cecilienhof angebracht.
Eine Steinkugel mit Sowjetstern ist auf auf dem Gelände von Schloss Cecilienhof angebracht. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

Potsdam (dpa/bb) – Für die Ausstellung zur Potsdamer Konferenz im Potsdamer Schloss Cecilienhof hat die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten ein Bild des Malers Willi Eplinius (1884 – 1966) erworben. Das Gemälde «Gartenanlage» habe während der Konferenz der Siegermächte des Zweiten Weltkriegs im Sommer 1945 im Arbeitszimmer der amerikanischen Delegation unter Präsident Harry S. Truman gehangen, teilte die Stiftung am Freitag mit. Damit sei die Ausstattung des Raumes komplettiert.

Eplinius habe das Bild 1927 im Auftrag des Direktors der Baumschule Späth, Erich Maurer, gemalt, so die Stiftung. Dieser habe das Bild während des Kriegs ins Schloss Paretz ausgelagert, wo es wahrscheinlich 1945 von der Roten Armee konfisziert worden sei. Mitte der 1990er Jahre sei das Bild an die Erben von Maurer zurückerstattet worden, die es nun zum Verkauf angeboten hätten.

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Im Schloss Cecilienhof hatten die Siegermächte Sowjetunion, USA und Großbritannien nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs vom 17. Juli bis zum 2. August 1945 in 13 Sitzungen die Aufteilung Deutschlands und Europas beschlossen.

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