Street-Art-Künstler Jim Avignon erobert Schöneweide

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Jim Avignon steht vor seinem Werk an der East Side Gallery in Berlin.
Jim Avignon steht vor seinem Werk an der East Side Gallery in Berlin. Foto: Arne Immanuel Bänsch/dpa/Archivbild

Unter dem Bandnamen Neoangin steht der Berliner Street-Art-Künstler Jim Avignon seit vielen Jahren auch als Musiker und Sänger auf der Bühne.

Für die Auftritte realisiert er jeweils großformatige Bühnenbilder mit den für ihn typischen Figuren, die in ihrer Farbintensität an Comics denken lassen. Avignon hat damit auch einen Teil der berühmten East-Side-Gallery auf den 1,3 Kilometer langen Überresten der Berliner Mauer zwischen Ostbahnhof und Oberbaumbrücke gestaltet.

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Erstmals sind nun mit der Ausstellung „small world – big cities“ rund 40 seiner Bühnenarbeiten zu sehen. Von diesem Freitag an bis zum 21. August zeigt Avignon Beispiele von seinen Dekos für Technoclubs aus den 90er Jahren bis zu Bühnenbildern aktueller Auftritte.

Zu sehen sind die Arbeiten, die sonst nach den Konzerten zusammengefaltet meist im Keller des Künstlers landen, im Mahalla im Berliner Stadtteil Oberschöneweide, einem zum Kunstort transformierten ehemaligen Drehstromkraftwerk.

Text: dpa

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