Bürgerinitiative kritisiert Planung des Jahnsportparks

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Blick auf den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark bei Sonnenuntergang.
Blick auf den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark bei Sonnenuntergang. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

Berlin (dpa) – Die Bürgerinitiative Jahnsportpark hat das Vorgehen zur Neugestaltung des Jahnsportparks kritisiert. «Die Bürgerinitiative Jahnsportpark ist über die ausgewählten Entwürfe insgesamt entsetzt und sieht die Belange von Klimaschutz und Anwohnerschaft fast komplett missachtet», heißt es in einer am Mittwoch versandten Pressemitteilung. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen hatte aus 24 Eingaben 15 Entwürfe ausgewählt, um die zweite Phase des Wettbewerbs zu starten. Die Entwürfe wurden am Dienstag für acht Stunden online gestellt.

«Der Sportpark wird durch die schieren Massen an Neubauten erdrückt. Der Jahnsportpark wird mit diesen Plänen nicht zum Leuchtturm zeitgemäßer Inklusion, er wird zum Mahnmal von völliger Klima-Ignoranz und gescheiterter Bürgerbeteiligung», sagte Alexander Puell von der Bürgerinitiative, der sich auch Schriftsteller Wladimir Kaminer oder Schauspielerin Barbara Sotelsek sowie weitere prominente Bürger angeschlossen haben.

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Für den Stadionbau mit seinen unmittelbaren Freiflächen stehen nach dem geprüften Bedarfsprogramm insgesamt 97 Millionen Euro brutto zur Verfügung. Ab 2024 sollen erste Teile des Stadionbaus umgesetzt werden. Wann der Bau abgeschlossen werden soll, wurde nicht mit einer Jahreszahl versehen.

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