Wer früher umzieht, hat mehr davon

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Senioren
Endlich Zeit und Raum für die Hobbys - zum Beispiel für Chi-Gong auf der Dachterrasse der Seniorenresidenz. Bild: djd/Augustinum

Seniorenresidenzen bieten viel Freiraum und gemeinsame Aktivitäten.

Junggebliebene Rentner und Pensionärinnen freuen sich, dass sie im Alter endlich Zeit für geselligen Sport und kulturelle Interessen haben. Aber mit den Jahren werden die Wege zu den Freizeiteinrichtungen immer beschwerlicher. Frühere Freundeskreise aus berufstägigen Zeiten verändern sich und manche lösen sich nach einer Weile auf.

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Vor allem Alleinstehenden fällt es dann oftmals schwer, sich aufzuraffen und neue Kontakte zu knüpfen. Gerade aktive Menschen mit vielen Interessen sollten deshalb lieber früher als später darüber nachdenken, in eine Seniorenresidenz umzuziehen. Wenn sie in ein Appartement in einer schönen Altenwohnanlage einziehen, gewinnen sie viele Freiheiten dazu: Direkt nebenan finden sie Gleichgesinnte für gemeinsame Aktivitäten. Unter den vielfältigen Freizeit-, Sport- und Kulturangeboten einer Seniorenresidenz haben sie die freie Wahl.
Sport hält fit

Mehr Raum für Hobbys

„Unsere jüngsten Bewohner sind noch keine 60 Jahre alt“, berichtet etwa Daniel Michelbach von der Interessentenberatung der gemeinnützigen Augustinum Gruppe, zu der 23 Seniorenresidenzen in ganz Deutschland gehören. „Sie können die ungeliebten Aufgaben des Alltags abgeben und haben dafür mehr Raum und Zeit für ihre Hobbys.“ So gehören zu jeder Wohnanlage Sport- und Gymnastikbereiche, ein eigenes Schwimmbad, Bibliothek, Theater und Restaurant. Viele Häuser haben eine Sauna, Therapie- und Massageräume. Unter www.augustinum.de sind die jeweiligen Einrichtungen zu finden.

„Viele Freizeitgruppen entstehen auch aus der Eigeninitiative der Bewohner“, erzählt Michelbach. „Zum Beispiel treten Boule-Mannschaften aus Bonn und Essen jedes Jahr in einem Turnier gegeneinander an.“ Anderswo bringen die Senioren einander Sprachen oder Zeichnen bei, treffen sich zum Nordic-Walking oder unternehmen Radtouren. „Sport hält fit“, weiß Michelbach. „In Heidelberg haben wir einen Bewohner, der mit weit über 90 noch täglich seine Bahnen schwimmt und regelmäßig das Sportabzeichen macht!“

Wohnen, wo andere Urlaub machen

Die begehrtesten Seniorenwohnanlagen liegen ruhig im Grünen und gleichzeitig stadtnah bei historisch und kulturell reizvollen Orten. Das gilt beispielsweise für das Augustinum in Freiburg im Breisgau. Vom hauseigenen Park führen Spazierwege durch Streuobstwiesen auf die umliegenden Hänge, wo der Blick bis zum Kaiserstuhl und zum Schwarzwald reicht. Aber auch in Berlin und Brandenburg gibt es einige schön gelegene Residenzen.

Quelle: djd

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