TU-Präsidentin in neuen Zukunftsrat der Regierung berufen

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Geraldine Rauch, Präsidentin der TU-Berlin, lächelt in die Kamera.
Geraldine Rauch, Präsidentin der TU-Berlin, lächelt in die Kamera. Foto: Christoph Soeder/dpa/Archivbild

Berlin (dpa/bb) – Die Präsidentin der Technischen Universität Berlin (TU), Geraldine Rauch, ist von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in den neu eingerichteten Zukunftsrat der Bundesregierung berufen worden. Das teilte die TU am Donnerstag mit. Der im Juli eingesetzte Rat nimmt neue Entwicklungen im Innovationskreislauf in den Blick und erarbeitet Vorschläge etwa zur Stärkung des Forschungs- und Innovationssystems. Das Beratungsgremium, dem Vertreterinnen aus Wissenschaft und Unternehmen angehören, löst das vorangegangene Format des Innovationsdialogs zwischen Bundesregierung, Wirtschaft und Wissenschaft ab.

«Ich freue mich sehr, dass mir die Möglichkeit gegeben wird, unseren Bundeskanzler und seine Regierung in wichtigen Fragen unserer gesellschaftlichen und technologischen Zukunft zu unterstützen», sagte TU-Präsidentin Rauch der Mitteilung nach zu ihrer Berufung in den Rat.

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Rauch ist seit dem 1. April Präsidentin der TU. Sie ist damit die erste Frau an der Spitze der Universität und mit 39 Jahren auch die jüngste Präsidentin einer staatlichen Hochschule in Deutschland. Zuvor war sie Prodekanin für Studium und Lehre mit lebens- und gesundheitswissenschaftlichem Schwerpunkt an der Uniklinik Charité gewesen – und dort Direktorin des Instituts für Biometrie und Klinische Epidemiologie. Sie studierte Mathematik.

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