Fischsterben: Kreis bereitet Entsorgung der Kadaver vor

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In Höhe der Insel Ziegenwerder in Frankfurt (Oder) liegt ein toter Fisch am Ufer der Oder.
In Höhe der Insel Ziegenwerder in Frankfurt (Oder) liegt ein toter Fisch am Ufer der Oder. Foto: Frank Hammerschmidt/dpa

Seelow/Frankfurt (Oder) (dpa) – Nach dem Fischsterben entlang der Oder bereitet der brandenburgische Landkreis Märkisch-Oderland das Einsammeln und die Entsorgung der toten Tiere vor. Das teilte die Kreisverwaltung am Donnerstag mit. Die Kadaver müssten weggebracht werden, denn inzwischen hätten die verendeten Tiere Vögel, aber auch Schlangen angelockt, sagte Landkreis-Sprecher Thomas Behrendt. Es müsse auch verhindert werde, dass andere Tiere, die Aas fressen, zu Schaden kommen. Die Entsorgung der Kadaver müsse nun koordiniert ablaufen. Die Bevölkerung solle nicht selber aus der Oder und vom Ufer Fische einsammeln, hieß es.

Angesichts des Fundes vieler toter Fische in der Oder warnen die Stadt Frankfurt (Oder) und mehrere Landkreise die Bevölkerung vor Kontakt mit dem Wasser. Der Kreis Märkisch-Oderland teilte außerdem mit, dass Gewässer, die nicht aus der Oder gespeist werden, gefahrlos genutzt werden können.

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