Brandstiftung in Mietshaus: 60 Bewohner müssen raus

70
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs.
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs. Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa/Symbolbild

Berlin (dpa/bb) – Nach einer mutmaßlichen Brandstiftung und einem Feuer in einem Mietshaus in Berlin-Neukölln haben etwa 60 Menschen ihre Wohnungen verlassen müssen. Eine 54-jährige Frau wurde wegen einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Die Feuerwehr löschte am Montagabend die Flammen im Keller des Hauses in der Aronsstraße. Weil das Feuer Stromleitungen beschädigt hatte, wurde im gesamten Gebäude der Strom abgeschaltet. Das Haus wurde vom Bezirksamt Neukölln für nicht bewohnbar erklärt. Die meisten Bewohner kamen privat unter, 15 wurden in einem Hotel untergebracht. Die Polizei ging zunächst von vorsätzlicher Brandstiftung aus, schloss aber auch eine fahrlässige Tat nicht aus.

Hinterlasse eine Antwort

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Name bitte hier reinschreiben