Symbolfoto
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Bereits zum 30. Mal findet der Tag des offenen Denkmals statt. Am 10. und 11. September stehen mehr als 300 Denkmale und Touren in allen Bezirken auf dem Programm.

Das Motto „Spurensuche. Unterwegs mit der Denkmalpflege“ spielt darauf an, dass ein scharfer Blick für Details und genaue Untersuchungen des Originals entscheidend sind, um ein Denkmal richtig zu verstehen und zu schützen.

Offene Denkmäler

Viele Hundert Veranstalter, die den Tag des offenen Denkmals wie immer ehrenamtlich bestreiten, lassen die Gäste an den Entdeckungen in ihrem Denkmal teilhaben.


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Zum ersten Mal erkunden lassen sich zum Beispiel die frisch sanierte Gaststätte Eierhäuschen in Treptow oder die Geowissenschaftlichen Sammlungen im ehemaligen Marstall auf dem Spandauer Kasernengelände an der Wilhelmstraße.

In der Alten Mälzerei in Lichtenrade kann man ein Becherwerk entdecken und in der üppig ausgemalten Herz-Jesu-Kirche in Prenzlauer Berg das Werk der Restauratoren bewundern. Auf dem Flughafen Tempelhof werden Bodenmarkierungen entschlüsselt, und im Martin-Niemöller-Haus in Dahlem erinnert ein geheimer Safe an die Gefahren, denen die Mitglieder der Bekennenden Kirche in der Nazizeit ausgesetzt waren.

Programmheft liegt aus

Gut im Programm vertreten sind auch die neuen Vorschläge für die Welterbeliste der UNESCO – die Waldsiedlung Zehlendorf sowie die Architektur der Nachkriegszeit in Ost- und Westberlin, Karl-Marx-Allee und Interbau.


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Das Landesdenkmalamt Berlin gibt ein umfangreiches, illustriertes Programmheft heraus, das ab 8. August kostenfrei ausliegt (u.a. im Alten Stadthaus, Klosterstr. 47 in Berlin-Mitte, Mo – Fr, 7–19 Uhr). Schon jetzt online ist das stets ergänzte und aktualisierte Programm.

Die Veranstaltungen sind mit wenigen Ausnahmen kostenfrei, für Führungen wird häufig um rechtzeitige Anmeldung gebeten.

Die Abschlussveranstaltung findet am 11. September, 18 Uhr, in der Parochialkirche statt. Sie ist dem Kampf um das Kulturerbe in der Ukraine gewidmet, wo auch in diesem Jahr der Tag des offenen Denkmals stattfinden soll.

Quelle: Landesdenkmalamt

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