Stolpersteine für Hermann und Gertrud Coper und Clara Jacobowitz. Foto: BA Tempelhof-Schöneberg
Stolpersteine für Hermann und Gertrud Coper und Clara Jacobowitz. Foto: BA Tempelhof-Schöneberg

Bezirksstadtrat Tobias Dollase: Stolpersteine ermahnen uns, gegen Hass und Antisemitismus einzustehen.

Ab sofort erinnern drei weitere Stolpersteine an Menschen, die im Bezirk Tempelhof-Schöneberg gelebt und von den Nationalsozialisten verfolgt worden sind. Ralph Salinger als Angehöriger der Familie, die ehrenamtlichen Stolpersteinpatinnen Angelika Hermes und Petra Fritsche und Unterstützende der Initiative waren vergangenen Mittwoch vor Ort, als die zehn Zentimeter großen Stolpersteine für Hermann und Gertrud Coper und Clara Jacobowitz vor deren ehemaligen Wohnhaus in der Sarrazinstraße 22 in die Erde gesetzt wurden.

Ursprung der Stolpersteine

„Stolpersteine“ ist ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig. Auf einer Messingplatte an der Oberseite sind der Name und das Schicksal des Menschen, an den erinnert wird, zu lesen. Heute werden Stolpersteine für alle Menschen verlegt, die von den Nationalsozialisten verfolgt, ermordet, vertrieben und unterdrückt wurden.

Vorschläge für weitere Stolpersteine können an Dr. Katharina Kretzschmar von der Koordination Stolpersteine und Erinnerungskultur im Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg gerichtet werden. Weitere Informationen auf der Internetseite der Museen Tempelhof-Schöneberg.

Fotos: BA Tempelhof-Schöneberg
Text: red

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