Symbolfoto
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Berlin (dpa) – Der vor einem Jahr kommissarisch gewählte Präsident des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes (NOFV), Hermann Winkler, wird sich um eine weitere Amtszeit bewerben. «Ja, ich werde kandidieren. Mir macht die Arbeit als NOFV-Präsident unheimlich Spaß und ich sehe sehr viel Potenzial, den Fußball weiterzuentwickeln», sagte der 59-Jährige dem «Kicker» (Donnerstag). Winkler war im Januar 2021 zum Nachfolger des verstorbenen Erwin Bugar gewählt worden, im November 2022 stehen auf dem NOFV-Verbandstag Neuwahlen an.

Seine eineinhalb Jahre als kommissarischer Präsident bezeichnet der frühere Präsident des Landessportbundes Sachsen als «erfolgreiche Zeit». «Wir haben in der Krisenzeit rund um das Coronavirus zusammengehalten», sagte Winkler, «es war sicherlich keine einfache Zeit, und es sind Fehler passiert.» So sieht Winkler in der Kommunikation noch Luft nach oben.

Zugleich setzt sich Winkler für eine Änderung der Aufstiegsregelung in den Regionalligen ein. In dieser Saison kämpft der Meister der Regionalliga Nordost gegen den bayrischen Titelträger um einen Platz in der dritten Liga. «Nach wie vor bin ich mit der Aufstiegsregel nicht zufrieden», sagte Winkler, «daher haben wir nun eine Arbeitsgruppe mit dem Titel Regionalliga-Aufstieg ins Leben gerufen, die noch im August tagen wird und sich weiter mit der Thematik beschäftigt.»

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