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Die Feuerwehr versucht weiterhin, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Bild: IMAGO/Joko

Das Bezirksamt rät Bewohnern zur weiträumigen Umfahrung des Grunewalds. Der Verkehr im gesamten Berliner Südwesten ist derzeit beeinträchtigt.

Die Rauchwolke ist auch vom Rathausturm Charlottenburg gut sichtbar. Noch versucht die Polizei das Feuer einzudämmen. Löscharbeiten waren bislang wegen weiterer Explosionen auf dem Sprengplatz nicht möglich. Das Bezirksamt verweist nun auf die Ratschläge der Warn-App KATWARN und bittet Menschen, die in unmittelbarer Nähe des Großbrand-Areals leben, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Ganztägige Sperrungen

Wer im Auto unterwegs ist, sollte Lüftungen ausschalten. Im gesamten Berliner Südwesten kommt es derzeit zu Einschränkungen. Der Kronprinzessinnenweg, die Havelchaussee und die BAB 115 (AVUS) sind in diesem Bereich für den allgemeinen Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Avus bleibt voraussichtlich den gesamten Tag gesperrt. Auch der Bahnverkehr zwischen Hauptbahnhof und Potsdam wurde unterbrochen.

Der aktuelle Blick vom Rathausturm lässt noch eine Rauchsäule erkennen, die in Richtung Teufelsberg abzieht. pic.twitter.com/nP7z4i732v

— Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf (@bacwberlin) August 4, 2022

Feuerwehr im Einsatz

Die Feuerwehr ist seit den frühen Morgenstunden im Einsatz. Mittlerweile hat sich der Brand auf 1,5 Hektar, also 15.000 Quadratmeter, ausgedehnt. 

Der Brand war am Morgen nach einer Explosion auf dem Sprengplatz der Polizei im Grunewald ausgebrochen. Aufgrund von weiteren Explosionen und umherfliegenden Trümmerteilen hatte sich die Feuerwehr zunächst auf 1.000 Meter zurückgezogen und noch nicht mit dem Löschen begonnen.

Text: kr

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