Umweltstadträtin Annika Gerold besucht begrünten Hinterhof in Friedrichshain. Foto: Sara Lühmann
Umweltstadträtin Annika Gerold besucht begrünten Hinterhof in Friedrichshain. Foto: Sara Lühmann

Ganz egal ob kleines Blumenbeet oder großer Park: Etwas Grün inmitten der grauen Stadt erfreut nicht nur die Gemüter, sondern verbessert auch das Mikroklima und damit die Wohnqualität wesentlich. Friedrichshain-Kreuzberg will den Anteil an naturnah gestalteten Flächen zum Erhalt der biologischen Vielfalt erhöhen.

Friedrichshain-Kreuzberg ist mit 20,4 Quadratkilometern der flächenmäßig kleinste Bezirk in Berlin und gleichzeitig der am dichtesten besiedelte. 14.235 Menschen leben hier pro Quadratmeter (Stand 2020). Gerade deshalb ist das Thema Begrünung des innerstädtischen Raums hier von großer Bedeutung. Daher fördert der Bezirk eine Umgestaltung von Höfen im Sinne einer ökologisch wertvollen Aufwertung, die zudem der einheimischen Tier- und Pflanzenwelt hilft.

Besuch im grünen Hof von Jule und Kai

Umweltstadträtin Annika Gerold hat am Mittwoch, den 3. August, einen Hinterhof in der Warschauer Straße in Friedrichshain besucht, den die Mieter umfangreich begrünt haben. Das Projekt wurde im Rahmen des Programms „Grüne Höfe“ vom Bezirksamt mit 1.500 Euro gefördert.

Die Hausbewohner Jule und Kai haben gemeinsam mit anderen Nachbarn aus ihrem Wohnhaus Teile der Erde im Hof erneuert, zahlreiche Beete angelegt, Hochbeete gebaut und viele Blumen, Stauden, Sträucher und Bäume gepflanzt. Außerdem haben sie Nisthilfen für Vögel angebracht und Totholz für Insekten bereitgestellt.

Wer nun Lust gewonnen hat, auch seinen Hof etwas grüner zu gestalten, findet hier mehr Informationen zu dem Förderprogramm und wie man teilnehmen kann.

Text: red/su

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