Nach Zeckenbiss: Borreliose bei Hunden richtig behandeln

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Borreliose
Mit dem Hund in der Natur unterwegs zu sein, macht immer viel Freude. Wären da bloß nicht die lästigen Zecken. Bild: djd/Three Dog Night/Felix Wolf

Zeckenzeit: Gefahr für Hunde bis Oktober. Was es bei einem Zeckenbiss zu beachten gilt.

Die Zeckenzeit dauert inzwischen bis Oktober. Denn nicht nur Hund und Mensch haben Spaß an der warmen, hellen Jahreszeit – auch die fiesen kleinen Biester liegen immer noch auf der Lauer. Zoologisch betrachtet handelt es sich um Ektoparasiten, sie gehören zu den Spinnentieren.

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Als Parasit saugen sie ihren Wirten das Blut heraus, dabei übertragen sie häufig noch Borreliose-Bakterien. Vor allem Hunde und Katzen bringen von ihren Spaziergängen oft Zecken mit. Deswegen sollten die Hundehalter bis in den Herbst hinein ihre zeckenvorbeugenden Maßnahmen ergreifen, empfiehlt Hundeexpertin Swanie Simon.

Tipps gegen Zecken beim Hund

Um den eigenen Vierbeiner vorbeugend zu schützen, hat die Gründerin von Three Dog Night folgende Tipps: Den Hund von innen heraus mit Antioxidantien wie Vitamin C und K1 stärken. Äußerlich wirken natürliche ätherische Öle verdünnt mir Wasser – zum Beispiel Rosengeranie, Eukalyptus, Zedern, Zitronella, Lavendel, Nelken, Rosmarin oder Opopanax – oder eine Wasser-Aloesaft-Mischung. Augen und Nase des Hundes gut schützen und die Mischung auf den Hund sprühen.

Vorsicht beim Entfernen von Zecken

Leider klappt ein Vorbeugen nicht immer, viele Hunde kommen als wahre „Zeckentaxis“ nach Hause. Das heißt: „Absuchen“ nach jedem Gassigang und Entfernen der gefundenen Zecken. Dabei sollte Vorsicht geboten sein – geeignet sind sogenannte Zeckenhaken, erhältlich beispielsweise bei Barfshop.de. Wichtig ist die Entfernung ohne Druck auf die Zecke, damit sie nicht gequetscht wird und dadurch Krankheitserreger in den Hundekörper gelangen.

Borreliose mit Naturmitteln behandeln

Die meisten Hunde, die von mit Borreliose infizierten Zecken gebissen werden, entwickeln Antikörper, ohne jemals zu erkranken. Ist es aber doch passiert, so wird schulmedizinisch mit Antibiotika behandelt. Hundebesitzer können die Behandlung ihrer Vierbeiner unterstützen, indem sie Antioxidantien, pflanzliche Enzyme, Omega 3-Fischöl, MSM und eine Kräutermischung für Arthrose beziehungsweise Arthritis beifüttern.

Darüber hinaus sollte die Wurzel der großen Klette als Tinktur oder Tee verabreicht werden, rät Tierheilpraktikerin Swanie Simon, sowie eine Kräutermischung zur Unterstützung von Leber und Niere – zum Beispiel Renal Phyt von DHN. Gute Heilpflanzen bei Borreliose-Erkrankungen sind Artemisia annua oder Artemisia absinthium, Katzenkralle, Andrographis paniculata und Sarsaparilla oder eine Kombination davon als Tinktur.

Quelle: djd