Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach einer Polizeistreife.
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

Berlin (dpa/bb) – Wegen lautstarker Feiern von mehreren Gruppen ist die Polizei im Treptower Park eingeschritten. In der Nacht zum Sonntag seien verstärkt Beschwerden bei der Polizei eingegangen, teilte eine Polizeisprecherin auf Anfrage mit. Es seien immer mehr Menschen in den Park im Bezirk Treptow-Köpenick geströmt und es sei zunehmend laut geworden. Polizistinnen und Polizisten seien auf mehrere Gruppe mit einer Stärke von 15 bis 50 Menschen gestoßen. Viele hatten demnach Musikgeräte dabei. Zahlreiche Feiernde hätten alkoholisiert gewirkt, die Stimmung sei leicht aggressiv gewesen.

Nach Angaben der Polizeisprecherin wurden Platzverweise ausgesprochen. Strafanzeigen habe es aber nicht gegeben. Gegen 1.15 Uhr sei wieder Ruhe im Park eingetreten. Die für den Bereich zuständige Polizei wurde bei dem Einsatz von einer Hundertschaft unterstützt, wie es weiter hieß.

Die Polizei beobachtet in der warmen Jahreszeit auch aufgrund der Erfahrungen in den vergangenen Sommermonaten verstärkt die Situation in Berliner Parks. Für den James-Simon-Park und den Monbijoupark hat der Bezirk Mitte nach Ausschreitungen ein nächtliches Alkoholverbot ausgesprochen.