Wasser, Städte und Kultur: Die Havelseen in Brandenburg

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Unterwegs an der Havel
Der Turm der St.-Gotthardt-Kirche, die in der Altstadt von Brandenburg an der Havel steht, ist schon von Weitem zu erkennen. Bild: djd/www.stadt-brandenburg.de/Ulf Böttcher

Zahlreiche Abenteuer warten zwischen Potsdam und Brandenburg an der Havel.

Einer der schönsten Abschnitte der Havel fließt zwischen der Landeshauptstadt Potsdam und Brandenburg an der Havel. Mit schilfbesäumten Ufern und historischen Innenstädten laden die weiten Seen und romantischen Flussabschnitte Wasserfans zum Entdecken und Entspannen ein. Ob mit der Familie, Freunden oder allein: Die abwechslungsreiche Gegend hat vom Wasser aus für alle etwas zu bieten.

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Flexibel mit dem eigenen Boot

Wer die Havel auf eigene Faust entdecken möchte, hat die Wahl zwischen verschiedenen Charterangeboten wie Kanus, Segel- oder Motorbooten. Auf der Wublitz, dem wenig befahrenen Teil der Havel zwischen Werder und Paretz, kommen Paddelfans bei einer landschaftlich reizvollen und abwechslungsreichen Kanutour auf ihre Kosten. Alternativ lässt sich auch die Stadt Brandenburg an der Havel auf einer etwa sieben Kilometer langen Strecke vom Kanu aus besichtigen. Ein außergewöhnliches Erlebnis für die ganze Familie bietet eine mehrtägige Tour mit dem eigenen Hausboot.

Neben natürlichen Flussabschnitten und Bademöglichkeiten laden zahlreiche Anlegestellen zwischen Potsdam und Brandenburg an der Havel zu einem kurzen Trip an Land ein. Ob einfaches Abenteuer-Floß, das einen Urlaub à la Huckleberry Finn garantiert, oder komfortables Ferienhaus auf dem Wasser mit Sauna: Die meisten Hausboote können von allen Personen auch ohne Bootsführerschein gefahren werden. Details zur Miete, Tourentipps und weitere Informationen finden Interessierte unter www.diehavelseen.de.

Entspannt mit dem Schiff kutschieren lassen

Um die Havelseen zu entdecken, muss man jedoch nicht zwangsläufig selbst fahren: Mit dem Fahrgastschiff geht es ganz entspannt von Potsdam bis nach Brandenburg an der Havel an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei, Verpflegung und Hintergrundinformationen inklusive. Dabei startet die rund 50 Kilometer lange Tour mit Blick auf die imposante Nikolaikirche und den Palais Barberini, gefolgt von den Schlössern Babelsberg und Caputh. Es geht über den Templiner See, den Schwielowsee, den großen und kleinen Zernsee und den Trebelsee.

Vorbei an der Insel Werder mit ihrer markanten Bockwindmühle und unter der ältesten Eisenbahnlinie Deutschlands hindurch. Neben den interessanten Sehenswürdigkeiten erwartet die Passagiere viel Natur mit üppigen Trauerweiden, Seerosen und Schilf. Reiher, Graugänse, Schwäne und andere Wasservögel sind ebenfalls zu beobachten.

Zum Ende der Reise ist Brandenburg an der Havel bereits von Weitem zu erkennen: Die drei dominierenden Türme des Doms, der St.-Gotthardt-Kirche und der Katharinenkirche erheben sich über die Stadt.

Quelle: djd