Immer wieder eskaliert die Situation im Columbiabad. Archivbild: IMAGO/Olaf Wagner
Immer wieder eskaliert die Situation im Columbiabad. Archivbild: IMAGO/Olaf Wagner

Nach den Ausschreitungen im Columbiabad in Neukölln fahndet die Polizei weiter nach mutmaßlichen Angreifern.

Die drei bereits am Dienstagabend nach dem Vorfall festgenommenen Männer waren wieder auf freien Fuß gesetzt worden, nachdem die Beamten die Personalien aufgenommen hätten, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstagmorgen.

Am Dienstagabend war es in dem Freibad zum gewaltsamen Konflikt zwischen Badegästen und Beschäftigten gekommen. Rund elf Menschen wurden dabei den Polizeiangaben zufolge verletzt.

Eskalation nach Rausschmiss

Zu der Eskalation soll es nach bisherigem Kenntnisstand gekommen sein, nachdem die drei Männer mit einer Gruppe von insgesamt bis zu zwölf Menschen wegen einer Schlägerei des Bades verwiesen worden seien.

Die Betroffenen seien dann in einer ähnlich großen Gruppe zurückgekehrt und laut Zeugenaussagen mit Reizgas und Schlagwaffen gezielt auf Mitarbeitende des Sicherheitsdienstes im Freibad losgegangen.

Immer wieder Gewalt

Es war nicht der erste Tumult im Columbiabad und anderen Berliner Freibädern in diesem Sommer. Vor gut vier Wochen gab es im Columbiabad nach einer Schlägerei einen  Polizeieinsatz. Dabei wurden Polizisten und Wachleute  von bis zu 250 Badegästen bedrängt. Eine Woche zuvor war es im Sommerbad am Insulaner zu einer Massenschlägerei gekommen.

Text: dpa/nm