Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes
Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes "Security GSO". Foto: Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Am Dienstagabend ist es im Columbiabad erneut zu einer heftigen Auseinandersetzung gekommen, bei der elf Personen verletzt wurden. Sechs davon waren an dem Konflikt ganz und gar unbeteiligt. Jetzt meldet sich der Vorstandsvorsitzende der Berliner Bäder-Betriebe dazu zu Wort.

Gegen 19.30 Uhr sei es zu einer Auseinandersetzung gekommen, nachdem eine Gruppe von etwa acht bis zwölf Personen wegen einer ersten Schlägerei aus dem Sommerbad am Columbiadamm in Neukölln geflogen war. Die Gruppe sei der Aufforderung zwar zunächst nachgekommen, später aber wieder zurückgekehrt, hieß es. Darüber berichtete das Nachrichtenportal t-online. Die Schläger sollen dann gezielt auf Mitarbeitende des Sicherheitsdienstes des Freibades losgegangen sein.

„Diese Gewalt macht uns sehr betroffen“

Zu diesen Vorfällen erklärt der Vorstandsvorsitzende der Berliner Bäder-Betriebe, Dr. Johannes Kleinsorg: „Die Auseinandersetzungen im Sommerbad Neukölln haben gestern ein Ausmaß erreicht, wie wir es bisher nicht kannten. Diese Gewalt macht uns sehr betroffen. Wir wünschen allen, die verletzt worden sind, baldige und vollständige Genesung.“

Einsatz von Sicherheitspersonal erhöhen

Die Berliner Bäder-Betriebe werden laut Kleinsorg den Einsatz der Sicherheitsfachkräfte an den Freibädern noch einmal verstärken. „Mein Dank gilt nicht nur der Polizei Berlin, sondern auch unseren Kolleginnen und Kollegen des Bades sowie den eingesetzten
Kräften des Sicherheitsdienstes, die trotz der gestrigen Ereignisse heute Morgen pünktlich das Sommerbad Neukölln für die Berlinerinnen und Berliner wieder geöffnet haben“, sagt Kleinsorg.

Vor ein paar Wochen kam es schon einmal zu einer Gewalt-Eskalation im Neuköllner Sommerbad am Columbiadamm.

Text: red