Seelöwen im Zoo Berlin vergnügen sich mit einer fischigen Eisbombe.
Seelöwen im Zoo Berlin vergnügen sich mit einer fischigen Eisbombe. Foto: Paul Zinken/dpa

Berlin (dpa/bb) – Ob gefrorene Snacks, Sand- oder Wasserduschen: Im Berliner Zoo finden die Tiere trotz heißer Temperaturen weit über 30 Grad Abkühlung. So bereiteten Tierpfleger angesichts der Hitze am Dienstag diverse Eisbomben mit gefrorenen Leckereien zur Erfrischung und Beschäftigung vor. Die Seelöwen vergnügten sich beispielsweise mit einer fischigen Eisbombe, während die Asiatischen Elefanten eine kühlende Wasser-Dusche genossen.

Eine Zoosprecherin verwies darauf, dass die meisten Tiere in Zoo und Tierpark generell gut mit den heißen Temperaturen zurechtkämen – schließlich stammten etwa Giraffen, Elefanten, Wasserbüffel, Flusspferde, Löwen, Gorillas, Nashörner und viele andere Tierarten ursprünglich ohnehin aus wärmeren Gefilden. Viele Tiere machten auch gerne eine «Siesta» im Schatten.

Die Asiatischen Elefanten kühlten sich zudem gerne auch mit Sandduschen ab – und schützten damit ihre Haut nicht nur vor der Sonne, sondern auch vor lästigen kleinen Tierchen, erklärte die Sprecherin. Die grauen Riesen trinken demnach bis zu 150 Liter am Tag und tauchen auch gerne mal komplett im Badebecken ab, wobei sie ihren Rüssel als Schnorchel nutzen.

Auch die Wasserschweine haben demnach ihre Strategie bei Hitze: Der Sprecherin zufolge tauchten sie bei steigenden Temperaturen gern minutenlang im Wasser ab – wobei sie sogar ihre Nasenlöcher verschließen könnten. Tiere, die das sehr warme Wetter nicht so mögen, wie etwa die Großen Pandas, könnten sich jederzeit in schattige Höhlen oder ins Wasser zurückziehen.