Symbolfoto
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Berlin (dpa) – Der Berliner Senat will eine breite künstlerische Nutzung zweier großer Hangars am früheren Flughafen Tempelhof sicherstellen. Dazu beschloss er am Dienstag, spätestens ab August 2023 ein klar geregeltes, transparentes Vergabeverfahren für die Räumlichkeiten einzuführen. Gleichzeitig verständigte sich der Senat darauf, bis dahin eine Zwischenutzung zu ermöglichen, wie ein Sprecher der Kulturverwaltung auf dpa-Anfrage nach einem Bericht des «Tagesspiegel» erläuterte. Geplant sei, entsprechende Konzepte und Ideen verschiedener Beteiligter in den kommenden Monaten zusammenzuführen.

Die Idee des Veranstalters Walter Smerling vom privaten Bonner Verein «Stiftung für Kunst und Kultur», in den Hangars eine «Kunsthalle Berlin» zu etablieren, ist damit vom Tisch. Gegen das Projekt hatte es heftigen Widerstand aus der Berliner Kunst- und Kulturszene gegeben. Die Befürchtung war, dass es einheimischen Künstlerinnen und Künstlern keinen oder zu wenig Raum bieten würde. Zuletzt hatte Smerling in den Hangars II und III eine Ausstellung mit Skulpturen aus rund 1000 Tonnen Stahl des französischen Bildhauers Bernar Venet realisiert.